Lernen von den besten technischen Showcases und menschlichen Champions der Schweizer Kreislaufwirtschaft

Passionierte Menschen entwickeln innovative kreislauffähige Produkte und Dienstleistungen. Damit transformieren sie Projekt um Projekt die nachhaltige Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung der UN Sustainable Development Goals und der Agenda 2030.

Mit circular.plus geben wir diesen menschlichen Champions und technischen Showcases ein Gesicht. Digital, lesefreundlich aufbereitet, zentral an einem Ort, frei zugänglich.

circular.plus aktualisiert die Inhalte laufend in Zusammenarbeit mit dem partnerschaftlichen, breit abgestützten Netzwerk - als Knowhow-Quelle und zur Qualitätskontrolle. Koordiniert werden die Arbeiten von SHIFT Switzerland und Next Generations.

Als inspirierende Benchmark finden Sie zudem ausgewählte Beispiele zu kreislauffähigen Lösungen aus der ganzen Welt.

Melden Sie sich mit weiteren Showcases und Champions, die wir auf circular.plus darstellen können, danke. Damit wir alle von den Besten lernen können!

mehr erfahren schliessen
  • Alle
  • Showcases
    • nach Anwendungsfeld
    • nach Fokusthemen

  • Champions

  • Awards

Nicole
Aegerter

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Nachhaltigkeit. Praktisch täglich sind wir mit den Folgen vom Klimawandel konfrontiert und um die Konsequenzen abzufedern müssen wir technische, wirtschaftliche und soziale Kreisläufe optimieren. Dabei ist es wichtig, dass nicht nur technische oder soziale Aspekte berücksichtigt werden, sondern auch kollaborativ die ökologisch beste Lösung gesucht wird. Hinzu kommt, dass diese Lösungen zugleich wirtschaftlich ertragreich sein müssen, dass wir global profitieren können.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich bin direkt an der Entwicklung von Leichtbaumaterialien beteiligt, welche einerseits den direkten Energieverbrauch von bewegten Teilen reduzieren und andererseits bereits in der Herstellung eine zirkuläre Materialökonomie fördern. In den vergangenen Jahren haben wir uns stark mit der technischen Umsetzbarkeit beschäftigt.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Unser Produkt auf dem Markt etablieren und dadurch auch das Bewusstsein für eine bessere Kreislaufwirtschaft fördern.

Andreas
Amstutz

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir müssen wegkommen von der linearen Wirtschaft mit dem massiven Verbrauch von Ressourcen! Mit Sharely zeigen wir, dass eine kreislauffähige Wirtschaft eben nicht mit Verzicht verbunden ist, sondern neue Lösungen für die Zukunft geschaffen werden können.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Über unsere Plattform konnten schon tausende Mietvorgänge abgewickelt werden. Wir wissen, dass damit viele unnötige Objekt-Käufe verhindert werden konnten. Dass wir Sharely in der Schweiz etablieren konnten, darauf bin ich stolz.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir wollen weiter wachsen und noch mehr Schweizerinnen und Schweizer erreichen. Unser Ziel ist es, bis in 1 Jahr 50'000 Nutzer auf Sharely zu haben - damit das Netz an Objekten noch dichter und es noch einfacher wird, das Passende zu finden und zu mieten.

Alfapura

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Unser Sortiment an ALFAPURA® Klebstoffen unterstützt die Kreislauffähigkeit Ihrer Endprodukte. Ein wichtiger Meilenstein für einen positiven ökologischen Fussabdruck. Durch die Integration der Material Health Certificate GOLD zertifizierten ALFAPURA® Klebstoffe, werden für Endprodukte die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Cradle to Cradle Certified™ Zertifizierung geschaffen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

ALFAPURA® wurde nach den anspruchsvollen Kriterien des Cradle to Cradle Certified™ Produktstandard bewertet. Die ALFAPURA® Klebstoffe wurden mit dem Material Health Certificate Gold ausgezeichnet. Die Material Health Certificate Gold Zertifizierung garantiert, dass alle Inhaltsstoffe und der gesamte Herstellungsprozess in Bezug auf Umwelt und Gesundheit unbedenklich sind.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die grösste Hürde stellte das Erlangen des Material Health Certificate GOLD dar. Als Pionier für kreislauffähige Klebstoffe mussten alle Inhaltsstoffe von ALFAPURA® einzeln überprüft und abgewogen werden, da es schlicht noch keine zertifizierten Ressourcen gab. 

Alice
Bauman

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Meine Vision ist eine enkeltaugliche Welt. Meine Mission ist es, Menschen, Städte & Unternehmen zu kreislauffähigem Handeln, zirkulären Wirtschaftsmodellen und ethischem Verhalten zu motivieren. Meine Resilienz, mein unerschütterlicher Optimismus und meine Liebe zu Mensch & Natur sind meine Triebfeder.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Mit grossen Ideen und einem fantastischen Netzwerk gelang es mir, ein traditionelles Bauunternehmen durch eine fünfjährige Phase der Innovation & Transformation zu führen. Einer von vielen Höhepunkten war die Schweizer Einführung von Madaster. Diese globale Online-Plattform gibt Baumaterialien Identität und Wert, so dass sie nicht vernichtet, sondern weitergenutzt werden – pure Kreislaufwirtschaft.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

In Kürze werden disruptive Zwischennutzungen und CO2-neutrale Infrastrukturen sichtbar sein, die ich derzeit mitgestalte. Als Dorfpionierin bei Urbane Dörfer, Mitgründerin von Urban Future Lab, Smart City-Freak und Unterstützerin erneuerbarer Energien finde ich mit Investoren, Städten und Stadtwerken smarte Antworten auf ernste Umweltprobleme.

Nicola
Blum

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Nachhaltigkeit. Ich will, dass unsere Kinder, Ur-Kinder und Ur-ur-Kinder gesund und glücklich leben. Ich will nicht, dass sie kein sauberes Wasser haben, zwischen Bergen an toxischen und nicht toxischen Abfällen hausen, in ausgelaugten und verpesteten Böden ihr Essen anpflanzen, die Luft, die sie einatmen sie krankmacht oder dass sie einen grossen Teil der heutigen Flora und Fauna nur aus Dokumentationen kennen. In meinem Verständnis der Dinge ist dies nur möglich, wenn wir Menschen in Einklang mit der Natur leben. Wir gehören zur Natur.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Kreislaufwirtschaft um des puren Kreislaufs Willen ist nicht in jedem Fall nachhaltig. Ich bin stolz, dass dank unserer Forschung (siehe beispielsweise hier https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921344920303591#cebibl1) über die Nachhaltigkeit von Kreisläufen diskutiert wird, nicht nur in der Forschung, sondern vor allem auch in der Industrie. Die Zusammenarbeit zu diesem Thema mit der Bau-, Verpackungs-, Möbel-, Pharma- und Modeindustrie ist für mich sehr bereichernd.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Mein wichtigstes Ziel ist, Menschen mit wissenschaftlich fundierten Informationen zu versorgen, so dass sie diese in ihrem eigenen Umfeld anwenden können. Im Bezug zur Kreislaufwirtschaft, habe ich mir für 2021 die folgenden Ziele gesetzt (geordnet nach Wirkung, von direkter, kurzfristiger hin zu indirekter, mittel- bis langfristiger Wirkung):  A) 20 Firmen bei der Auslotung und Umsetzung von Kreislaufideen begleiten; B) 10 Politiker*innen inspirieren, damit sie das Thema im politischen Umfeld vorwärtstreiben; C) 100 Studierende zum Eintauchen und kritischen Hinterfragen der Thematik anleiten; D) 3 Artikel für Zeitungen zu den neusten Erkenntnissen schreiben und eventuell einen Kurzfilm zum Thema realisieren und 100 Personen in meinem privaten Umfeld vom neusten Wissen zur Kreislaufwirtschaft erzählen.

nblum@ethz.ch
Andrea
Burkhalter

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Die Vision, dass verantwortungsvollere Formen von Wirtschaft und Leben zur Norm werden. Die Motivation, meinen Beitrag bei der Kreation von regenerativen Städten zu leisten. Mein Credo: Echte Lösungen erfordern den Einbezug der Zivilgesellschaft und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Mitwirkung in Kriterien für Bauprojekte. Kreislauf im Bau und Betrieb im Gebäude als Vorgabe – das ist ein Meilenstein.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Eine breitere Diskussion anregen und neue Lösungen mit Nutzer*innen von künftigen Urbanen Dörfern kreieren. Dies im Rahmen von Pionierdörfern, die als Reallabor für zirkuläre Lebensorte dienen.

Calida

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Vielleicht die bequemste Art, die Welt zu verändern: Alle Produkte unserer 100% NATURE Linie kommen aus zu 100% aus der Natur und werden auch wieder zu 100% Natur – ohne Kompromisse in Sachen Tragegefühl oder Langlebigkeit. Das ist Innovation, die nicht nur auf der Haut, sondern auch für die Welt einen Unterschied macht.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Nachhaltigkeit zu Ende gedacht ist ein natürlicher Kreislauf. Produktion und Wiederverwertung sind bei CALIDA so gestaltet, dass die Qualität der Rohstoffe über viele lange Lebenszyklen erhalten bleibt – und danach möglichst nichts anderes übrig als wertvolle biologische Nährstoffe. So schonen nicht nur wir Natur und Ressourcen, sondern auch unsere Kunden.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Wenn nicht nur der Stoff, sondern auch Verarbeitungen wie robuste Knöpfe oder feine Spitzendetails wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden sollen, dann ist das schon eine Herausforderung. Die haben wir mit unserer 100% NATURE Serie gemeistert. Bis Ende 2021 steigern wir ausserdem den Anteil der FSC-zertifizierten Verpackungen auf über 70% und beschaffen 90% unserer Textilien in Europa – wo wir bereits heute alles produzieren.

Carlo Centonze

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Nachhaltigkeit und damit der Gedanke der Kreislaufwirtschaft sind die Haupttreiber für unsere Innovationen und die Technologien, die wir entwickeln. Das HeiQ-Motto "enhancing the lives of billions of people" macht nur Sinn, wenn unsere Produkte aus nachhaltigen Inhaltsstoffen hergestellt sind, und die Umweltbelastung reduzieren und zu einer Kreislaufwirtschaft beitragen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich war schon immer ein starker Verfechter der Nachhaltigkeit, und tatsächlich drehte sich bei meinem ersten NGO Startup-Unternehmen, 'myclimate', alles um den Kohlenstoffausgleich - womit myclimate heute Marktführer istI Was HeiQ betrifft, so bin ich stolz auf unsere Blockbuster-Technologie HeiQ Viroblock, die als nachhaltig zertifiziert ist, da sie aus 72 % biobasiertem Kohlenstoff und 2 % Mikrosilber aus einer rezyklierten Quelle besteht.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wie ich bereits deutlich gemacht habe, sind nachhaltige Überlegungen die Triebfeder all unserer innovativen Bemühungen, und das wird sich auch nicht ändern. Ich würde diese Frage lieber damit beantworten, dass mein Fokus auf dem größeren Ganzen und dem mittel- bis langfristigen Nutzen liegt, den wir schaffen, anstatt mich auf ein Ziel in einem Jahr zu beschränken. Es gibt viele Probleme welche wir uns zu lösen vorgenommen haben, Polyester Mikrofasern ist eines davon welches wir in Angriff genommen haben.

Circular Clothing

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Mit Circular Clothing können Schweizer Textillabels einem Netzwerk beitreten, und dessen Kaufkraft nutzen. Damit erhalten sie Zugang zu einer zertifizierten Lieferkette um Cradle to Cradle Certified®-Produkte zu gestalten und zu produzieren.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Damit haben auch kleine und mittlere Textillabels die Möglichkeit, die Hürden auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft zu überwinden. Bislang konnten nur einige grosse Unternehmen mit vielen Ressourcen Cradle to Cradle Certified®-Produkte auf den Markt bringen. Umso mehr unterschiedliche Textillabels kreislauffähige Produkte anbieten können, umso interessanter wird es für den Endkunden.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Stoffe, die bisher Cradle to Cradle Certified® zertifiziert sind, werden hauptsächlich im Bereich Heimtextilien, Arbeitskleidung oder für Unterwäsche eingesetzt. Die Herausforderung war und ist, Stoffe zu finden bzw. zu entwickeln, die auch in der Mode funktionieren.

Clariant

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Clariant’s Licocare® RBW Vita Wachse sind hochleistungsfähige, biobasierte Mehrzweckadditive für technische Kunststoffe und Biopolymere, Beschichtungen und werden auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Sie stellen eine nachhaltige Alternative zu Wachsen auf fossiler Basis dar und wurden mit dem Material Health Certificate GOLD zertifiziert (Cradle to Cradle Products Innovation Institute, Kalifornien) und mit dem ICIS Innovation Award 2020 in der Kategorie «Bestes Produkt» ausgezeichnet.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Licocare® RBW Vita Lösungen werden aus einem nicht mit der Lebensmittelproduktion konkurrierendem Nebenprodukt der Reisölproduktion gewonnen. Nahezu 100 % des Produktes basiert auf erneuerbaren Rohstoffen. Licocare® RBW trägt nicht nur zur Verbesserung der Reis-Wertschöpfungskette bei, sondern auch zu einer effizienteren und energiesparenden Produktion und zum Recycling von Kunststoffen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Als Hersteller von Spezialitätenchemie ist es für uns von höchster Relevanz, Lösungen zu offerieren, welche hohe Konstanz in ihrer Qualität und Performance aufweisen. Fluktuationen in der Rohstoffzusammensetzung für unsere Licocare® RBW Vita Wachse können negative Auswirkungen in den Anwendungen unserer Kunden haben. Folglich war die enge und transparente Zusammenarbeit mit unseren Rohstofflieferanten essentiell um zu einem kontinuierlichen Qualitätsstandard zu gelangen.

Clevertrailer

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

24 h Off Grid Energieversorgung. Energieerzeugung nur mit der Sonne.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Wir lassen Batterien aus E-Fahrzeugen / E-Stapler / E-Bikes usw. die noch mindestens 80% Kapazität der Nennkapazität besitzen, weitere 10 Jahre im Betrieb, bevor sie endgültig ins Recycling überführt werden. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Batterien aus E-Fahrzeugen in ein Second Life Konzept zu überführen ist technisch eher aufwändig. Deshalb werden in einer ersten Phase Batterien von einem Drittanbieter übernommen, der die Batterien aus ausgesuchten Zellen neu zusammenstellt. Später werden komplette Batterien von einem Batteriehersteller eingesetzt. 

Climatex

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Cradle to Cradle zertifizierte High Performance Bezugstoffe unter der Marke Climatex. 

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Hervorragender Kundennutzen durch besondere Funktionen und extreme Haltbarkeit, 100% recyclebare Produkte.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine Lösung zur Kombination verschiedener Textil-Rohstoffe, welche nach dem Nutzenzyklus sortenrein trennbar und damit ohne Verlust an Qualität, vollständig recycelt werden können. Die Lösung dazu: «textile Schraube». 

Earth Effect

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft werden mit dem digitalen Lehrmittel Future Perfect umfassend und abwechslungsreich in den Unterricht an Berufsfach- und Berufsmaturitätsschulen integriert. Die Lernenden erwerben Wissen, vor allem aber Handlungskompetenzen rund um Nachhaltigkeit. So werden sie als Botschafter*innen für das Thema aktiv – und tragen dazu bei, dass sich zirkuläre Ansätze in der Schweizer Wirtschaft etablieren.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Future Perfect orientiert sich in seinem Aufbau an den Phasen eines Produktlebenszyklus. Kreislaufwirtschaftsfähigkeit sollte in jeder einzelnen Phase mitgedacht werden – von der Wahl der Rohstoffe bis hin zur (Wieder-) Verwendung. Die Struktur des Lehrmittels sorgt dafür, dass die dafür benötigten Skills optimal vermittelt werden. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Kreislaufwirtschaft – und Nachhaltigkeit im Allgemeinen – ist ein Thema, das fächerübergreifend gelehrt werden muss. Es kann nicht als alleinstehendes Modul gelehrt werden, auch wenn es im Lehrplan als separater Punkt gelistet ist. Das von Engagement Migros ermöglichte Lehrmittel vernetzt die verschiedenen Lehrplanthemen untereinander und verbindet sie mit Nachhaltigkeit – strukturiert und übersichtlich. 

EasyVrac

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Un marché en ligne du vrac qui livre et lave les contenants.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Aucun déchet est généré sur toute la chaîne d'approvisionnement, l'économie locale est renforcée par la mise en valeur des partenaires, la santé est favorisée par la non-toxicité des produits.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Le manque de temps. En tant qu'entrepreneur, il n'est pas toujours possible de s'impliquer à plein temps dans la création de l'entreprise pour des raisons financières. Ceci ralentit la mise en oeuvre de solutions, mais une bonne équipe permet de se distribuer le travail pour avancer à un rythme soutenu.

Elite Beds

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Die Taschenfedermatratzen sowie die Boxsprings von Elite sind lebenslang garantiert, und sind reparierbar. Die Elite-Matratzen sind EU-Ecolabel zertifiziert, was Produkte ohne VOC und gut für die Gesundheit garantiert. Dank unserem „Smartlease“-System beherrschen wir den Verschleiss der Matratzen und vermeiden somit die Verschwendung. Wir kümmern uns um die Wartung der Matratzen und optimieren ihren Verschleiss, um ihre Lebensdauer noch weiter zu verlängern. Wir bieten auch Lizenzen unseren Mitbewerbern an, damit sie dieses Wirtschaftsmodell übernehmen, und ihnen bewusst wird, wie wichtig es ist, nachhaltig zu produzieren.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die handwerkliche Manufaktur und die benutzten Materialien vereinfachen die Wiederverwertung und/oder unseren Produkten ein zweites Leben zu geben. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Der Markt (die Kunden) hat noch nicht den Reflex, sich zu diesen Produkten/Dienstleistungen zu drehen. Er sucht immer noch das Produkt mit dem niedrigsten Preis, egal wie es hergestellt wird und was sein Einfluss auf die Umwelt ist.

EPEA

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

EPEA Switzerland GmbH unterstützt Unternehmen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen bei der Entwicklung und Umsetzung des Cradle to Cradle® Design Konzepts und ist akkreditierter allgemeiner Gutachter für den Cradle to Cradle CertificationTM Zertifizierung Standard.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Cradle to Cradle Design ist das Original und der ganzheitliche Ansatz für die Kreislaufwirtschaft. Die Zertifizierung ermöglicht die Qualifizierung aller Produkte aller Industrien weltweit.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die grösste Hürde ist nach wie vor die Transformation der Systeme in denen wir leben von linearen zum zirkularen. Eine Lebensaufgabe über Generationen.


FINK
Cloud Sofa

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Das Cloud Sofa ist ein Möbelstück, das Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Ästhetik vereint. Der Kunde kann die Farbe und den Stoff selbst wählen und bei Verschleiss oder Verschmutzung selbständig wechseln. Dadurch kann die Lebensspanne des Sofas verlängert werden. Das Holzuntergestell ist ebenfalls zerlegbar und kann so einfach repariert oder rückgeführt werden.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Jährlich werden allein in der Schweiz schätzungsweise 1 Million Matratzen weggeworfen und verbrannt. Mit dem Cloud Sofa möchten wir dazu beitragen, dass diese Matratzen, auch in der Schweiz, zukünftig als Rohstoff angesehen werden. In anderen Ländern wie zum Beispiel den Niederlanden sind entsprechende Recyclingprozesse schon etabliert. Die Schweiz optimierte lange Zeit die thermische Verwertung. Sekundärrohstoffen aus Matratzen haftet heute ein eher schlechtes Image an.

Wir wollen dies mit einem überzeugenden Produkt ändern, somit auf das Problem Matratzenmüll aufmerksam machen und die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen in der Schweiz fördern. Das Projekt leistet einen entscheidenden Beitrag zur Etablierung der Kreislaufwirtschaft in der Schweiz. Die Kernkomponente des Cloud Sofas, das voluminöse Kissen, ist mit gereinigten Schaumstoffflocken gefüllt, die aus Altmatratzen gewonnen werden.

Auch alle anderen Komponenten des Sofas sind streng nach Kreislaufkriterien designt.

Darüber hinaus begleiten wir den Design- und Entwicklungsprozess inkl. der zu überwindenden Hürden kommunikativ, um ein inspirierendes Anschauungsbeispiel für den Einsatz von Sekundärmaterialien und Kreislaufdesign zu schaffen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Der Entwicklungsprozess des Cloud Sofas ist noch nicht abgeschlossen. Bisher war die grösste Hürde die Beschaffung des Schaumstoffs sowie Lieferanten zu finden, die dieses Material verarbeiten können und wollen. Weiter sind Hygienetests im Labor im Gang, um sicherzustellen dass das Material bedenkenlos als Füllung für das Cloud Sofa verwendet werden kann. Nach der Entwicklung wird die nächste grosse Hürde die Skalierung des Konzepts sein.

Théo
Fischer

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ich finde die Wirtschaft als komplexes System total spannend und bin davon begeistert. “Wie reagiert das ganze System, wenn ich nur diese kleine Sache ändere?” ist eine Frage, die viel Energie mit sich bringt.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich glaube, dass ich immer noch bei Baby-Steps bin, aber meine erfolgreichste Kreislaufwirtschaft bis jetzt ist mein Garten! Selbstversorgte Systeme finde ich einfach genial!

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ein Buch zu schreiben!

Nicolas Freudiger,
Singal Moesch

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Après nos experiences professionnelles respectives, nous souhaitions mettre nos valeurs dans un projet qui nous ressemble plus.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Nous sommes fier d’avoir reussi haut la main notre première campagne de financement participative avec plus de 300’000 CHF récoltés et un objectif de 100% atteint en moins de 48 heures. Cela démontre bien qu’il y a une demande pour une montre éco-responsable.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Avec notre partenaire jurassien, nous voulons produire un acier zéro carbone à partir d’un four solaire qui aurait un impact carbone 165 fois plus faible qu’un acier standard de l’industrie.

Goodhabits

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

goodhabits ist ein stets wachsender Onlineshop für umweltfreundliche Produkte. Wir gewährleisten unseren Kunden eine einfache Umstellung von herkömmlichen Artikeln zu Produkten, welche höchsten Umweltstandards entsprechen. Dies ohne Einbussen von Qualität, Design und Zeit.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Wir verpflichten uns, die Förderung einer gesunden Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Dabei stehen die Aspekte von Material, Herstellung, Transport, Nutzen und Rezyklierbarkeit für die Bewertung der Produkte im Zentrum. Bei der Auswahl der Artikel sind wir darauf bedacht, dass unsere Partner zertifizierte Hersteller sind oder zertifizierte Inhaltsstoffe verwenden und sämtliche Umweltrichtlinen einhalten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Mit einem fairen Businessmodell Geld zu verdienen ist eine Herausforderung. Wenn man zertifizierte Produkte aufnimmt, welche im besten Fall lokal hergestellt wurden und transparent ihre Lieferkette ausweisen, liegt die Marge um ein Vielfaches tiefer, als wenn man bei einem Grosshändler aus China ein intransparentes Gut einkauft und wiederverkauft. Richtig ist der Weg mit goodhabits trotzdem. Und überwinden werden wir die Hürde mit Wachstum, Optimierung und Beständigkeit.

Mélanie
Haupt

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Das heutige, lineare System unserer Wirtschaft kommt klar an eine Grenze. Wir verbrauchen zu viele Ressourcen und betreiben damit Raubbau an unserer Erde. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft kann hier die Lösung sein. Wichtig ist aber, dass wir auch die kritischen Aspekte wie z.B. Schadstoffe im Kreislauf genau betrachten.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Auch wenn die Kreislaufwirtschaft eine Lösung für viele Probleme sein kann, so ist sie nicht perfekt: eine Kreislaufwirtschaft ist nicht immer nachhaltig. Dieses Bewusstsein konnten wir bei Entscheidungsträgern und Forschenden fördern. Nur wenn wir auch diese kritischen Aspekte erforschen, hat die Kreislaufwirtschaft das Potential, zur Lösung vieler globalen Themen beizutragen. 

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Einerseits möchte ich Wege aufzeigen, wie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft technisch umgesetzt werden kann. Andererseits möchte ich dazu beitragen, dass wir unsere Wirtschaft mit Indikatoren bewerten die dem Ziel einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft auch gerecht werden. Denn was wir messen können, können wir auch steuern. 

haupt@redilo.ch
Hans
Grünig

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Es ist mir ein Anliegen auch folgenden Generationen eine Welt zurückzulassen, in der ressourcenschonende Innovationen möglich sind. Es darf nicht sein, dass wegen fehlenden Ressourcen kein Fortschritt mehr möglich ist. Aber der Fortschritt muss natürlich nachhaltig sein. Deshalb sind so viele Produkte wie möglich wieder in neue Produkte oder Halbzeuge zurückzuführen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Aufbau eines Systems – Mobile Energieversorgung – mit gebrauchten Batterien: Second Life Konzept.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Die verschiedenen Produkte der Mobilen Energieversorgung nur noch mit Second Life Batterien ausstatten.

Alexandra
Helbling

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir alle bei CALIDA sind zu 100% von der Zukunft kreislauffähiger Mode überzeugt. Wir sehen uns als Unternehmen, aber auch persönlich in der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen, mit unseren Innovationen die nötige Pionierarbeit zu leisten. Auch, um ein grösseres Bewusstsein für langlebige und nachhaltige Produkte zu schaffen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

2018 haben wir unser erstes zu 100% kompostierbares Shirt entwickelt. Inzwischen sind rund 7% unseres Sortiments kreislauffähig und wir bauen dieses kontinuierlich aus. Zum Beispiel durch unsere Partnerschaft mit Viktor&Rolf. Mit der weltweit ersten kompostierbaren Designer Capsule Collection haben wir bewiesen, dass High Fashion und Nachhaltigkeit sich nicht ausschliessen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir möchten zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren, indem wir selbst zeigen, wie es besser geht. Um unser Angebot an kreislauffähiger Wäsche Saison für Saison auszubauen, arbeiten bei uns alle Abteilungen täglich an der Weiterentwicklung nachhaltiger Materialien. Innovation verstehen wir als stetigen Prozess. Und für diesen Weg möchten wir auch unsere Kunden begeistern.

Heierling AG

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Wir bieten mit dem Heierling h1 einen Skischuh an, der mehrmals aufgefrischt werden kann, sowie durch ein zeitloses Design den Wert über Jahre beibehält. Wir können anstelle eines normalen Skischuhes eine 2 - 3fach längere Lebensdauer erreichen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Dass der Schuh modular und standardisiert aufgebaut ist, er lässt sich gut nach dem Lebenszyklus demontieren und die Teile wieder in gleichen Bauteilen nach einem Kompondierungsverfahren neu verspritzen und anwenden. Somit haben wir kein “downgrading”, die Materialqualität bleibt erhalten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die grösste Herausforderung war ein zeitloses Design sowie einen geeigneten Kunststoff zu finden, der sich mehrmals von der Oberfläche her überarbeiten lässt und am Schluss geschreddert und danach als gleichwertiger Kunststoff wieder-verarbeitet werden kann.

Hans-Martin
Heierling

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Es ist ein Muss sich mit der Thematik auseinander zu setzen, da wir schlichtweg in Zukunft zu wenig Ressourcen haben werden, um so weiterleben zu können. Es macht Freude und ist eine Herausforderung, neue Technologien und Produkte kreislauffähig zu entwickeln.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir haben bereits ein kreislauffähiges Produkt am Markt mit unserem Heierling h1 Skischuh. Wir konnten bereits mehrmals das Proof of Concept bestätigen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Dass wir aus dem Pilot, das von Heierling als KMU ausgeht, grosse Hersteller von diesem Konzept überzeugen können und so neue Wirtschaftsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft in Gang gesetzt werden.

HeiQ Group

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Jedes Produkt, das wir unseren Kunden anbieten, basiert auf einer Technologie, die die Leistung von Textilien verbessert und damit das tägliche Leben von Menschen auf der ganzen Welt verbessert. Ich bin stolz darauf, dass wir führend in der Textilinnovation sind und einige der schützendsten, effektivsten, haltbarsten und leistungsstärksten Textileffekte geschaffen haben, die heute auf dem Markt sind.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unsere Produkte entsprechen nicht nur den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft, indem sie auch nach mehrmaligem Gebrauch und Waschen haltbar und langlebig sind, sondern wir tun auch alles, um sicherzustellen, dass unsere Kunden und Partner eine ähnliche Philosophie teilen

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Mit dem Ausbruch der Coronovirus-Pandemie standen wir unter Druck, unsere antivirale Textiltechnologie auf den Markt zu bringen. Mit einer beispiellosen Geschwindigkeit von nur zwei Monaten im Vergleich zur durchschnittlichen Markteinführungszeit von 12-18 Monaten brachten wir HeiQ Viroblock am 16. März 2020 auf den Markt - zwei Stunden, nachdem die Schweiz den Notstand ausgerufen hatte.

Anastasia Hofmann
Naomie MacKenzie

What is your personal driving force regarding circular economy?


Circular economy focused: We believe that the only way to achieve long term sustainable growth is through circular economy. We believe that every resource has a value and are on a mission to bring back the value of resources so they are appreciated and not wasted. At KITRO we shine a light on the waste food in the hospitality industry.
KITRO focused: Having worked in the food and beverage industry we saw first hand how much edible food is thrown away. The discrepancy between those who live in abundance and those who live in food scarcity is ridiculous, this in addition to the unnecessary CO2 emissions and wasted resources drove us to tackle the issue of food waste.

What are you especially proud of that you could already realize in the field of circular economy?


One of our biggest achievements to date is the over 100 measurement that we have done in Switzerland. We have been able to make enormous savings where the average food waste saved per property we measure with at just under 5’000 kg per year.
We are proud to showcase that the saying is true “what gets measured gets done.”

What is the most important goal in the field of circular economy that you want to achieve within one year?


Our goal would be to save over 1 million meals in 2021, of course depending on the industry re-opening for this to be a relevant measured goal.

ID Watch

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Nous proposons la montre la plus éco-innovante sur le marché, un acier 100% recyclé et collecté dans le jura, un bracelet upcyclé en marc de raisins, un movement reconditionné, un packaging en champignons compostable et une monnaie virtuelle pour l’entretien future de la montre.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

L’acier est issu de chutes d’usinages. Des déchets donc… Il s’agit là de conjuguer l’économie circulaire avec l’industrie du luxe et ainsi de changer la perception des matériaux recyclés dans cette industrie.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Nous nous confrontons à une industrie très traditionnelle mais c’est notre rôle en tant que start-up horlogère en 2021, d’essayer de faire évolue

Invias

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Planung, Entwicklung und Engineering von Holzbauten; nachhaltige, klimaschonende Bauten;  Langzeit- und Temporär Räumlichkeiten für Menschen

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Holz ist die Ressource, welche in der Schweiz sehr grossflächig vorhanden ist. Zudem bindet sie Co2 und speichert dies, während dem Lebenszyklus des Gebäudes, was diese Ressource für die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen an die Spitze treibt.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Vermittlung eines neuen Lebensstils. Überwunden haben wir dies mit Emotionen. Durch Emotionen ist es uns gelungen, der Menschheit den neuen Lebensstil schmackhaft zu machen.

Joulia

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Joulia steht für «Duschen mit Wärmerückgewinnung» und wir recyceln die Wärme aus dem noch warmen Abwasser, so dass nur noch die Hälfte an Energie gebraucht wird für die warme Dusche.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Nebst dem, dass unsere Produkte die Wärme im Kreis zirkulieren lassen und so das grösste energetische Loch stopfen in zeitgemässen Bauten, sind unsere Produkte sehr hochwertig produziert, so dass die Hauptkomponenten sortenrein wiederverwendet werden können.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Trinkwasser-Zertifizierung stellte besondere Herausforderungen, denn die geforderte Doppelwandigkeit mit Leckagedetektion frisst die Effizienz im Wärmetauscher. Dank einer eigenen Kupferrohrentwicklung mit unserem strategischen Partner Wieland konnten wir diese Hürde erfolgreich meistern.

© video: Business Sustainability Today

Albin
Kälin

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Als ich vor 30 Jahren William McDonough und Michael Braungart, die Gründer von Cradle to Cradle kennen lernen durfte, hat es nach den 3 Wörtern «Waste equals Food» – Abfall gleich Nahrung – klick gemacht. Und ich habe das erste Cradle to Cradle Produkt weltweit zusammen mit meinem damaligen Team entwickelt. 

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Eine Einladung der EU Kommission zur öffentlichen Anhörung im September 2018 erhalten zu haben zum Thema «Traceabilty of problematic substances in recycling» und die Veröffentlichung «Chemicals Strategy for Sustainability Towards a Toxic-Free Environment» im Oktober 2020 zur Verabschiedung durch das EU Parlament.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ich bin seit 30 Jahren an diesem Thema dran, wir hatten 25 Jahre Gegenwind, jetzt hat der Wind gedreht zu Seitenwind. Die Ziele auf ein Jahr zu beschränken reicht nicht. Es geht um einen Paradigmawechsel. Alle Systeme in denen wir tätig sind, sind linear aufgebaut – das zu ändern dauert Generationen.

KITRO

What do you offer to customers with your solution?

Harnessing the power of technology, KITRO automates food waste management ensuring all food waste is tracked, measured and reduced. We offer our customers a tool that effortlessly collects all of the data need on their food waste and turns that data into an actionable analytics dashboard, highlighting key problem areas and setting data driven goals.  

What is the specific advantage in terms of circular economy?

Our customers have had great reduction results up to as high as a reduction of avoidable food waste by up to 57%. Additionally, customer benefit from a food cost margin increase of up to 8%. These insights also serve as a new tool to understand more details of your operations – how to identify operational inefficiencies, and how to optimize your processes to save other valuable resources.

What was the most important hurdle you experienced during the solution development and how did you overcome it?

As two founders with a hospitality background we lacked the technological skills to initially develop the product. At the beginning we were often told that what we were trying to achieve was technologically impossible. We knew based on other industries it had to be feasible and just kept pushing forward and asking until we found someone who believed in the feasibility.

Kompotoi

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Kompotoi vermietet "heimelige" Holztoiletten, welche viel angenehmer sind als die herkömmlichen Plastik-/Chemie-Toiletten. Die Kompotoi's werden in Schweizer Handarbeit gefertigt. Kompotoi plant Anlagen im öffentlichen Bereich oder für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Kompotoi verkauft Toilettenlösungen für Gartenhäuser, Jagd- oder Alphütten. Die Toiletten von Kompotoi sehen nicht nur gut aus, sie sind umweltfreundlich und absolut geruchsfrei. Wir machen aus dem "Human Output" einen Bodenverbesserer und schliessen so einen wichtigen natürlichen Kreislauf. Wir bieten ideale Sanitär Lösungen für öffentliche Plätze, Tourismusgebiete, Golfplätze, Popup Restaurants und natürlich für Veranstaltungen jeglicher Art. 

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die herkömmlichen mobilen Sanitäranlagen arbeiten mit Chemie und die gesammelten Abwasser werden in das Abwasser gegeben. Das heisst die Nährstoffe werden im Wasser als Verunreinigungen wieder aufwendig herausgefiltert. Ebenfalls werden in der Landwirtschaft genau diese Stoffe - Stickstoff, Phosphor und Kalium NPK - als Dünger eingesetzt und müssen importiert werden. Stickstoff ist sehr energie-aufwendig in der Produktion und Phosphor ist ein endlicher Rohstoff und wird unter schlechten Bedingungen meist in afrikanischen Ländern abgebaut.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Ich denke, eine der grössten Hürden, welche wir nehmen mussten ist, das Tabu Thema und die Vorurteile. Viele potenzielle Kunden dachten sich, dass diese Lösung nicht funktioniert oder Stinken würde. In den ersten Jahren wurde viel Zeit und Energie in die Verbreitung der Lösung gesteckt. Aber mit jeder Veranstaltungen, an welchem wir gebucht wurden, konnten sich wieder neue Kunden vom System überzeugen und so hat es sich schnell herumgesprochen. Wir mussten einfach zuerst beweisen, das es wirklich funktioniert. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich das Produkt etabliert. Jetzt heisst es, das gleiche in weiteren Regionen auch zu erreichen.

© video: Business Sustainability Today

Kunz Baumschulen

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Kunz Baumschulen AG bietet Weihnachtsbäume von klein bis gross zur Vermietung an. Die Bäume können bei uns in der Baumschule bei Uster abgeholt werden, auf Wunsch liefern wir sie im Grossraum Zürich auch aus. Der Baum kann für das Folgejahr wieder reserviert werden, unsere Kunden können so mit dem gleichen Baum über viele Jahre Weihnachten feiern.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Es werden keine Weihnachtsbäume entsorgt, «Tree-Waste» findet nicht statt. Sind die Bäumchen einmal zu gross gewachsen, verkompostieren wir Sie in unserem hauseigenen Kompostierwerk zu hochwertigem Kompost. Diesen Kompost verwenden wir in der Baumschule, um wieder neue Pflanzen darin wachsen zu lassen. Der Kreislauf wird somit wieder geschlossen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die wichtigste Hürde war die Organisation von Auslieferung und Vermarktung von diesem neuen Produkt, so wie die Pflege der zurückkehrenden Bäume. In der Regel bleibt es in einem Baumschulbetrieb durch die Wintersaison relativ ruhig. Die Pflanzen befinden sich in den Winterquartieren und unsere Mitarbeiter bauen die vielen angesammelten Überstunden aus der Frühjahrssaison ab. Um dem neuen Feld der Weihnachtsbaum-Vermietung genügend Ressourcen zu Verfügung zu stellen, war ein innerbetrieblicher Kulturwandel notwendig. So haben wir z.B. Arbeits- und Ferienpläne angepasst und die Mitarbeiter durch Einbezug sensibilisiert. Zur Lagerung und Pflege der Bäume haben wir neue Stellflächen, welche auch im Winter zugänglich sind, gebaut. Für die Vermarktung und Organisation der Auslieferung erstellten wir einen Online-Shop, der mit unserer Warenwirtschaft verknüpft ist.

Lanz Natur AG

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

no excuses LANUR ist eine kompromisslose und zukunftssichere Kosmetiklinie, die im Kreislauf der Natur keine negativen Spuren hinterlässt und gleichzeitig unseren Ansprüchen als moderne Menschen gerecht wird. Dieser Spagat ist möglich!

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unsere Kosmetikprodukte sind first safe – then circular. Als weltweit erste Kosmetiklinie sind Inhalt und sämtliche Verpackungselemente Cradle to Cradle Certified® Gold zertifiziert. Alles kann wieder vollständig in die Natur zurück. Rohstoffe werden nicht mehr verschwendet, sondern nur geborgt. Das Konzept Abfall gibt es nicht mehr.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Zukunftssicher zu agieren bedingt radikales Umdenken. Der Schlüssel zu kompromisslos sicheren und kreislauffähigen Produkten liegt in einem ausgesuchten innovativen Netzwerk aus unabhängigen KMUs, die sich unbeirrt mit Herzblut dem Weg in die Zukunft verschrieben haben.

LavauxVinBio

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Lokale und natürliche Weine die uns einladen unsere Beziehung zu unseren Sinnen und zur Natur neu zu entdecken.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Lokale und natürliche Weine die uns einladen unsere Beziehung zu unseren Sinnen und zur Natur neu zu entdecken.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Da wir eine alte schon produzierte Box neu verwendet haben, war es sehr technisch darauf zu drucken. Wir haben uns aber erlaubt, die Philosophie der Weine auf der Box zu spiegeln: jede Box sieht anderes aus und ist nicht “perfekt” sondern enthält die Perfektion.

Jojo
Linder

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir Menschen sind Teil der Natur. Als Unternehmer probiere ich die Natur als Vorbild zu sehen. Deshalb ist für mich klar, dass die Kreislaufwirtschaft essenziell ist für die Zukunft der Menschheit.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir haben im Prinzip einen neuen Rohstoff geschaffen. Bisher gibt es in der Schweiz gar keine Quelle von reinem “human Output”. Die gemischten Abwasser machen ein Recycling unmöglich. Dank der Trennung können wir Verunreinigungen im Abwasser reduzieren und daraus wertvollen Dünger machen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

In unserem Bereich fehlen klare gesetzliche Regelungen. Wir arbeiten mit den Behörden daran, für diese neuen Rohstoffe die neuen Recycling Wege zu standardisieren. Wenn hier klare Regelungen zustande kommen, wäre das ein riesen Highlight.

jojo@kompotoi.ch
Loggia16

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Wir bieten mit unseren Produkten einen Weg, wie wir wieder bewusster und ökologischer leben. So machen wir gemeinsam kleine Schritte in die richtige Richtung.

Das Gipfeli beim Beck kommt in den Leinensack und Essensreste deckt man mit dem Schweizer Bio-Bienenwachstuch ab.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Produkte von Loggia16 kann man immer wieder benutzen. Sie helfen so, Abfall zu reduzieren. Wo immer möglich, beziehen wir unsere Produkte aus der Schweiz und aus nachhaltigem Anbau. Transportwege halten wir kurz. Herstellung und Verpackung erfolgen zu 100% in der Schweiz.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine Herausforderung ist geeignete Lieferanten zu finden, welche in der Herstellungskette die jeweils nötigen Informationen zu Ihren Produkten offenlegen.

Loopi

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Es wird ein modularer Kinderwagen angeboten, der den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Module können einzeln bestellt und zurückgegeben werden. Die Kinderwagen werden ohne zusätzliche Kosten repariert. Eltern haben die Möglichkeit, die Funktion des Kinderwagens anzupassen und bezahlen nur, was sie wirklich benötigen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unser Kinderwagen ist der einzige für den Service konzipierte Kinderwagen. Wir sorgen für optimale Reparierbarkeit. Verbindungen sind minimiert, einfach zu erkennen und schnell zu lösen. Unser Kinderwagen ist modular so aufgebaut, dass die Funktion des Kinderwagens einfach geändert werden kann. Mit unserem Design investieren wir nicht in optimierte Produktionskosten. Wir investieren in ein effizientes und langlebiges Produkt. Wir sind also nicht länger von der Verkaufsmarge abhängig und können wieder lokaler produzieren.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Langlebigkeit unseres Kinderwagens ist mit der Komplexität gekoppelt. Gleichzeitig benötigen wir eine gewisse Modularität, um mehrere Funktionen anzubieten. Diese zwei Punkte stehen in Konkurrenz. Die Lösung ist es, eine ganz klare Aufgabenteilung über die Module vorzunehmen.

Stefan
Mathys

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Die Natur ist das perfekte Kreislaufsystem und unsere Gesellschaft hat diesen Kreislauf aufgebrochen und durch ein monetäres System ersetzt. Wir müssen heute anerkennen, dass unser monetäres System, welches auf endlosen Ressourcen aufbaut, keine Zukunft hat und unser Verhalten entsprechend geändert werden muss.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Nach gemeinsamen 25 Jahren Erfahrung als Designer für diverse Schuhmarken, haben wir es nach 3 Jahren Entwicklungszeit geschafft, einen revolutionären, selbst- reparierbaren Sneaker auf den Markt zu bringen. Im Herbst 2010 konnten wir die ersten 200 Paar unseren Kunden übergeben, was ein einmalig schönes Gefühl war.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ein Sneaker besteht aus über 40 verbundenen Komponenten was es praktisch unmöglich macht diesen in seine Einzelteile zu zerlegen und zu rezyklieren. Deshalb setzen wir auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Unser Ziel ist es, die reparierbaren Teile rezyklieren zu können und so den Kreislauf zu schliessen.

Erica
Mazerolle

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

C'est de créer un modèle de consommation qui ne soit pas seulement transactionnel, mais aussi relationnel. Un modèle collaboratif, conscient et circulaire.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

En 2018 nous avons réalisé, en partenariat avec l'EPFL, un laboratoire social sur l'économie circulaire. Cela a permis d'explorer les freins principaux à son implémentation.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

J'aimerais qu'EasyVrac desserve 1200 clients. Cela signifierait une réduction monumentale des déchets générés ainsi qu'une transformation à grande échelle des modes de consommation vers un modèle circulaire.

Sylvie
Merlo

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Als privilegierte Weltbürgerin will ich zu einem Paradigmenwechsel in der Wirtschaft und Gesellschaft beitragen, d.h. soziale und ökologische Verantwortung übernehmen und den zirkulären Weg einschlagen. Denn auch meine Nichten und Neffen und deren Nachkommen haben ein Anrecht auf einen intakten Planeten mit genügend Ressourcen.

Auf was bist du besonders stolz, dass du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich bin dankbar und auch stolz, ein weiteres Start-up, das sich für das Cradle to Cradle® Prinzip entschieden hat, in strategischer und kommunikativer Hinsicht begleiten zu dürfen. Mit Gleichgesinnten an der Vision einer abfallfreien Textilindustrie zu arbeiten, ist eine grosse Herausforderung, die ich gerne angenommen habe.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Bis in einem Jahr haben wir für die Kollaborationsplattform CIRCULAR CLOTHING eine Basis gelegt, um sie zusammen mit unseren Partnern zu einem wegweisenden Leuchtturm weiterzuentwickeln. Es wird mehrere Jahre dauern, viel Geduld und Ausdauer abfordern, bis dieser Turm hell leuchtet.

Catherine
Meuter

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Die Natur ist das perfekte Kreislaufsystem und unsere Gesellschaft hat diesen Kreislauf aufgebrochen und durch ein monetäres System ersetzt. Wir müssen heute anerkennen, dass unser monetäres System, welches auf endlosen Ressourcen aufbaut, keine Zukunft hat und unser Verhalten entsprechend geändert werden muss.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Nach gemeinsamen 25 Jahren Erfahrung als Designer für diverse Schuhmarken, haben wir es nach 3 Jahren Entwicklungszeit geschafft, einen revolutionären, selbst- reparierbaren Sneaker auf den Markt zu bringen. Im Herbst 2010 konnten wir die ersten 200 Paar unseren Kunden übergeben, was ein einmalig schönes Gefühl war.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ein Sneaker besteht aus über 40 verbundenen Komponenten was es praktisch unmöglich macht diesen in seine Einzelteile zu zerlegen und zu rezyklieren. Deshalb setzen wir auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Unser Ziel ist es, die reparierbaren Teile rezyklieren zu können und so den Kreislauf zu schliessen.

Jeannette
Morath

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Kreislaufwirtschaft ist in meinen Augen die einzig logische Lösung um unsere knapper werdenden Ressourcen zu bewahren. Sie ist nicht nur einfach, sondern auch effektiv und sofort verfügbar.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir haben den Markt und das Angebot geschaffen. Heute ist es keineswegs mehr «komisch» leckeres Essen aus unseren aubergine-farbenen BOXen zu geniessen. An einigen Orten ist die BOX zum Statement geworden. Wir sind immer stolz, wenn wir in der Stadt Leute mit der BOX sehen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir wollen die BOX über die Lieferdienste bestellbar machen, damit man sich abfallfrei Essen nach Hause liefern lassen kann. Und wir wollen ein europaweites reCIRCLE Netzwerk.

Napapijri

What do you offer customers with your solution?

With Circular Series we created a range of Cradle to Cradle Certified® Gold, 100% recyclable garments that are fully mono-material: filling and trims are made from Nylon 6, while their fabric is made from ECONYL® Regenerated Nylon, a high-performance nylon 6 yarn recycled from discarded fishing nets and other waste materials.

What is the particular advantage in terms of the circular economy?

Mono-materiality. At first, we had in mind design to disassemble but we soon faced the issues of the economic viability of recycling – who would ever want to recycle something that takes too much time to be divided into its different components? Instead of starting from the idea, we had to start from the material and came to the conclusion that nylon 6 could be used for all of the elements of our first jacket. Each of the 25 components of the jacket had to be made from Nylon 6. As we went through them one by one, we realised that the circular design effort of our brand had suddenly become an innovation project that would benefit the industry.

What was the main hurdle you faced in developing the solution, and how did you overcome it?

Circular design required us to go beyond our functional silos, to look at the product in a holistic way and understand that design is not all about aesthetics, shapes and colors but about the entire product construction. It required a joint effort by several teams, both in our organisation and across our supply chain. We engaged innovators, material scientists, designers, sourcing teams. For example, we collaborated with a global network of 47 suppliers distributed across four separate tiers over a 14-month period to achieve the Cradle to Cradle Certified® product standard. All parties committed to knowledge-sharing sessions, the optimisation of chemistry, as well as the joint development of product innovations to allow Napapijri to elevate the Circular Series to safer and better circularity standards.

NNBS

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Das NNBS bietet den Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS an. Er dient öffentlichen und privaten Bauherrschaften als Hilfsmittel, mit dem sie Hochbau- und Infrastrukturprojekte nachhaltig planen, realisieren und beurteilen können. Bei Immobilien ist zudem eine Zertifizierung möglich, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu belegen.  

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Der SNBS ist durch einen Kriterienbeschrieb operationalisiert. Dieser umfasst zahlreiche Aspekte, die für die Kreislaufwirtschaft elementar sind, beispielsweise Systemtrennung, Lebenszykluskosten oder Recycling. Wer nach SNBS baut, erhält damit auch ein kreislauffähiges Gebäude oder Infrastrukturbauwerk. Der SNBS stellt die Kreislaufwirtschaft zudem in den Gesamtkontext der Nachhaltigkeit und identifiziert so mögliche Zielkonflikte mit anderen Themen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine Herausforderung war die Anwendbarkeit des SNBS auf verschiedene Gebäudetypen und unterschiedliche Infrastrukturbauwerke. Das Ausprobieren mit realen Pilotprojekten hat extrem geholfen und die Anwendbarkeit gefördert. Dank stetiger Weiterentwicklung der Standards und durch den Einbezug unseres breit abgestützten Netzwerks (Wirtschaft, Verbände, öffentliche Hand) konnten wir diese Herausforderung meistern.

OceanSafe

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Schöne Textilien geeignet für kommende Generationen, frei von Schadstoffen, 100% biologisch abbaubar, zertifiziert minimum Cradle2Cradle Gold.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

100%-ige Sicherheit für den biologioschen Kreislauf, Rücknahmesystem verhindert, dass Schadstoffe in den Kreislauf gelangen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Musste alles neu erfunden werden; von Anfang an konzipiert für den biologischen Kreisalauf; Überwindung durch Hartnäckigkeit gegenüber der Industrie.

Fabiano
Piccinno

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Meines Erachtens ist es die einzige Art und Weise, wie eine wirklich nachhaltige Zukunft erreicht werden kann ohne Verzicht und Verbote als Hauptinstrument. Unsere Intelligenz zu nutzen, um die Sachen anders anzugehen, potenziell ohne negativen Externalitäten und das obendrauf noch ökonomisch sinnvoller als heute.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Uns ist es gelungen, die Circular Economy auf die Agenda der SBB zu setzen und wir haben eine Strategie für das Thema erarbeitet. Anfang 2021 gründeten wir das Center of Competence Circular Economy, ein grossartiges interdisziplinäres Team, welches im gesamten Unternehmen verschiedenste CE-Projekte vorantreibt und verankert.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Momentan führen wir verschiedenste Leuchtturmprojekte durch, um die praktische Anwendung aufzuzeigen und zu testen. Wir haben uns vorgenommen, noch weitere Leuchtturmprojekte zu starten und einzelne der bestehenden in die Skalierung zu bringen, um so eine grosse Wirkung zu erzielen.

François
Pugliese

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Bei Elite glauben wir, dass die aktuelle Konsumgesellschaft nicht mehr erlaubt, die Ressourcen aufzubewahren und zu teilen, und dass es somit vital ist, einen Wandel in der Konsumart einzuführen. Sowohl die Kreislaufwirtschaft wie auch die der Teilung kommen uns wie angebrachte Lösungen des demografischen Wachstums, die der Welt gegenüber steht, vor.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Das "Smart Lease" -System von Vermietung von Betten / Matratzen an Hotels ist heutzutage ganz klar das Modell, das am besten funktioniert und das alle unsere Unternehmenswerte integriert, sprich: lokal Qualitätsprodukte mit natürlichen Materialien produzieren, die so lange wie möglich dauern werden. Bei Elite reimt Kreislaufwirtschaft mit Produkt, das lange hält, und das leicht wiederverwertbar ist. Ein anderes Produkt, worauf wir stolz sind, ist die Holzspringfeder: entwickelt in Partnerschaft mit der Holzschule von Biel ist diese Feder in unserer Manufaktur hergestellt, mit Holz aus unseren Schweizer Wäldern.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Andere Inspirationen finden, um unser Wirtschaftsmodell noch nachhaltiger zu machen. Unserer Umweltbelastung mindern, zum Beispiel durch Erzeugung von unserem Ökostrom.

Qwstion

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Funktionelle Alltagstaschen mit einem minimalen Ökologischen und Sozialen Fussabdruck.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

90% aller Taschen werden aus synthetischen Materialien gefertigt, also aus Erdöl. Wir kreieren Produkte aus Materialien, die sich problemlos wieder in den natürlichen Kreislauf integrieren.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine große Hürde ist der Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie. Unser aktuelles Wirtschaftssystem belohnt nicht nachhaltiges Handeln, das muss sich klar und rasch ändern. Hier braucht es entsprechende Gesetze, Rahmenbedingungen und mehr Dynamik im Umdenken bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft. 

Töna
Rauch

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Meine persönliche Triebfeder sind meine Kinder. Ich möchte, dass sie eine Zukunft haben und nicht unser Umweltsünden ausbaden müssen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Die vielen Projekte, die inzwischen in Holzbauweise realisiert wurden. Besonders hervorheben möchte ich das Projekt LGT, ein Bürogebäude für die LGT Bank, alles in Holzbauweise realisiert und verifiziert als Minergie A + P Eco Gebäude. Dieses Gebäude gibt der LGT ein anderes Image und damit platziert sie sich als Vorreiter in der Klimapolitik.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Mein Ziel ist es, die Umweltpolitik der Zindel United zu modernisieren, damit wir auch in diesem Bereich eine Pionierrolle einnehmen.

Karen
Rauschenbach

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ich wünsche mir für die nächsten Generationen eine Welt, in der Konsum, ökologische und soziale Nachhaltigkeit gleichzeitig möglich sind. Kreislaufwirtschaft ist für mich die einzig schlüssige Antwort auf diese Herausforderung, da sie das Wirtschaftswachstum vom steigenden Verbrauch neuer Ressourcen entkoppelt.
Ich träume davon, dass es normal ist, Mode aus organischen Stoffen und ohne toxische Chemikalien kaufen zu können.

Auf was bist du besonders stolz, dass du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich bin stolz, dass wir es geschafft haben, wichtige Partner von unserer Idee zu Circular Clothing zu überzeugen. Mit dieser Plattform und unserem Netzwerk werden wir Schweizer Textilbetriebe dabei unterstützen, Cradle to Cradle Certified® Produkte auf den Markt zu bringen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

In einem Jahr möchte ich die ersten Cradle to Cradle Certified® Kleidungsstücke für the Blue suit in der Hand halten und gemeinsam mit weiteren Textillabels Cradle to Cradle® Produkte entwickeln.

ReCircle

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Hochwertige, swissmade Produkte welche mit Fokus auf Hygiene und Kreislauffähigkeit entwickelt wurden. Stetige Weiterentwicklung des Sortiments, Ersatz abgenutzter Produkte und deren Recycling, Hygienekonzept, Kommunikation am POS für Kundschaft und Personal, Aufbau des Netzwerks europaweit.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Es ist Kreislaufwirtschaft im Alltag und ermöglicht es Kundinnen und Kunden, sich einfach, im Alltag, umweltfreundlich zu verhalten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Wir wurden Anfangs belächelt, weil wir mit einer no-tech-Lösung angefangen haben, weil dies schnell, unkompliziert und günstiger war. Durch unsere klare Vision «Ersatz von Einweg mit ökologischerem Mehrweg», das stetige Wachstum des reCIRCLE Netzwerks und Einstieg der grossen Gastronomiegruppen wurde unsere Vision plötzlich zur Realität und mittlerweile wurden wir mit 1'500 Partner in der Schweiz, 400 in Deutschland und Kampagnenstarts in Dänemark, Holland, Italien und Estland als Branchenlösung wahrgenommen.

Lucie
Rein

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Die heutige Welt wird von der Wirtschaft beherrscht. Wenn man mit dem Thema Nachhaltigkeit die Welt erobern möchte, muss man sie in die Wirtschaft integrieren. Alle kreislauffähigen Businessmodelle erreichen genau das: nachhaltig - auf Dauer und für die Umwelt gemeint – werden Konsumgewohnheiten geändert, weil dies auch wirtschaftlich Sinn macht.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Dass dank meiner Arbeit mit Too Good To Go seit der Lancierung in der Schweiz, über 3 Millionen Mahlzeiten vom Müll gerettet wurden.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Dass das Sharely Modell "nutzen statt besitzen" alle anspricht.

Virve
Resta

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ich bin in Finnland aufgewachsen und sehr mit der Natur verbunden. Die Natur ist im ewigen Kreislauf und reguliert sein System auf einer intelligenten Weise. Die Menschen sind ein Teil dieses System und müssen diesen natürlichen Kreislauf respektieren und heute auch schützen. Deshalb engagiere ich mich für die Kreislaufwirtschaft.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich habe das Thema auf der Agenda meines Arbeitgebers, das Amt für Wirtschaft des Kantons Bern, gebracht. Wir konnten eine erste Auslegeordnung für den Kanton Bern erstellen und wollen überprüfen, wie wir die Anforderungen der Kreislaufwirtschaft umsetzen wollen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Der Kanton Bern verfügt über eine öffentliche Plattform für die Förderung der kreislauffähigen, innovativen Unternehmensprojekte. 

Raymond
Schelker

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft geht ganz klar über reines Recycling hinaus. Zirkularität bedingt neue Denkansätze und das Umsetzen wissenschaftlicher Fakten in die Praxis. Zudem müssen wir Schadstoffe in den Kreisläufen genau im Auge behalten!

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Mit den beiden Projekten «Allianz Design for Recycling Plastics» und «realCYCLE» haben wir es geschafft, viele Akteure der Kunststoff-Wertschöpfungskette an einen Tisch zu bringen. Gemeinsam arbeiten wir nun an Lösungen zu den noch vielen offenen Fragen, hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe – gemeinsam!

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ich möchte der Wirtschaft Unterstützung geben und Wege aufzeigen, das vorhandene Wissen faktenbasiert und transparent in die Praxis umzusetzen. Mit geeigneten Werkzeugen soll dabei die Handlungssicherheit gefördert und in den Unternehmen verankert werden, nach dem Motto «das Richtige auch richtig tun».

Hannes
Schönegger & Team

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

In Kreisläufen zu denken und zu wirtschaften, dazu gibt es keine Alternative für uns auf diesem Planeten. Die zentrale Bedeutung von Nachhaltigkeit ist ja das endlose Wiederholen von Zyklen. Wir möchten positive Veränderung bewirken, darum dreht sich‘s bei QWSTION und in unserem Schaffen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Für unsere Entwicklung «Bananatex®», die wir zu unserem 10jährigen Firmenjubiläum vorgestellt haben, haben wir den bisher weitesten Weg zurückgelegt. Der Aufwand hat sich gelohnt, das erste technische Gewebe – zu 100% aus Bananenfasern ist eine echte Alternative, nicht nur für uns als Taschenbrand, auch für andere Industrien und Marken.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir befinden uns in einem ständigen Prozess der Verbesserung und Weiterentwicklung, dem Hinterfragen von Normen und der Suche nach neuen Lösungen. Wir haben daher kein fixes Ziel in einem Jahr – die «Reise» wird vermutlich nie enden, Nachhaltigkeit ist ein sehr komplexes Thema und es gibt noch viel zu tun! «Sustainability to the max».

Patrick
Semadeni

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir steuern auf ein Umweltdesaster zu: Klimawandel und zu hoher Ressourcenverbrauch. Hier bietet die Kreislaufwirtschaft eine Lösung. Es muss sich etwas ändern. Wir müssen jetzt damit anfangen. 

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir verarbeiten Kunststoffe. Mehrwegartikel machen bereits den Hauptteil des Sortimentes aus. In der Verpackung und Medizintechnik produzieren wir aber auch Einwegprodukte. Hier suchen wir Mehrweglösungen und wo das nicht möglich ist reduzieren wir den Materialanteil und verwenden Post Consumer Rezyklate. 

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Bei Einwegprodukten wo möglich und ökologisch sinnvoll Mehrwegalternativen anbieten, und das Angebot an Produkten aus Rezyklaten erhöhen. Dazu ist mir wichtig, dass Entscheidungen nicht nur aus der Zero-Waste Optik heraus getroffen werden, sondern aufgrund wissenschaftlich korrekten Life Cycle Assessments unter Berücksichtigung aller Umweltaspekte, insbesondere Klima und Biodiversität.

Sharely

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Mit Sharely haben wir eine Plattform geschaffen, auf der man ganz einfach Dinge mieten kann, die nur sehr selten gebraucht werden. Unser Prinzip basiert auf peer-to-peer, d.h. Privatpersonen vermieten an andere Privatpersonen. Daneben werden immer mehr Firmen Teil von Sharely.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Viele Dinge werden nur 1-2x (pro Jahr) gebraucht - ideal also, um sie zu teilen. Wer teilt, der spart Ressourcen - und in einer noch immer sehr linearen Wirtschaft damit auch Abfall und Energie. Wir helfen also, bereits angeschaffte Dinge besser auszulasten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

In einem zweiseitigen Markt, bei dem also auch das Angebot durch die Nutzer geschaffen werden muss, ist die Anfangsphase immer schwierig. Wir haben beharrlich daran gearbeitet, immer noch mehr Objekte auf Sharely zu bringen - das zu schaffen, war definitiv die grösste Hürde.

Walter
Stahel

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Eigentum durch Hegen und Pflegen entspricht meiner Erziehung und Überzeugung. Beispiele zu liefern, dass reparieren machbar ist und der Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit von Reparatur und Hochrüsten bei Häusern, Geräten, Kleidern ist eine persönliche Herausforderung. Geht nicht bedeutet meistens will nicht.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Als Forscher habe ich seit 1976 durch Studien die gesellschaftlich sinnvolle Machbarkeit eines Wirtschaftens in Kreisläufen bewiesen und mein Wissen in Vorlesungen und Workshops weltweit weitergegeben. Privat habe ich meinen 1969er Toyota nach einer Überschwemmung 1978 demontiert, gereinigt, desinfiziert, wieder zusammengesetzt und weitergenutzt, und 2020 meinem jüngeren Sohn geschenkt.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Anpassen der Rahmenbedingungen: nachhaltige Steuergesetze (Ende der Besteuerung von Arbeit); Einbezug der unsichtbaren grauen Ressourcen in alle politischen Entscheide; Schliessen der Haftungs-Kreisläufe für Material- und Produkt-Hersteller. Förderung einer interdisziplinären zirkulären Wissenschaft im Bereich Energie, Chemie und Metallurgie und Veröffentlichen relevanter Pionierleistungen.

wrstahel2014@gmail.com
Caroline
Stern

What is your very personal driving force regarding the further development of the circular economy?

When I first started reading about the Circular Economy in 2014, I was immediately drawn to the idea. Much as our environmental problems are bad – and rapidly getting worse – I don’t believe most of the world will wake up one day and “hug a tree”. I believe that one of the most powerful driving forces we have is that of making Circularity economically attractive and, therefore, irresistible. I am increasingly terrified of the effects we see all around us, from flooding to fires, droughts to deluges. We simply cannot continue to produce, sell, consume and waste as we have become accustomed in the last few decades. I am proud to come from “the third world”, where people have not yet lost the habit of valuing resources, of repairing and making things last. I think far from the rich world forcing the consumerist model on the rest of the planet, that these countries have much more to teach than to learn on this topic. I see the innovation and entrepreneurialism all around me – mainly driven by younger generations – and I very much hope that grows quickly enough and large enough to turn the tide on the status quo.


What are you particularly proud of that you have achieved already in that field?

Even 2-3 years ago, I had to explain what the circular economy was to most people I spoke to. I am thrilled to see how quickly recognition on the topic has grown in the last few years, through the fantastic work of hundreds of people. I really enjoy meeting people who are interested and engaged in sustainability and circularity and never miss a chance to exchange with someone who has reached out. I so often see talented, passionate young people afraid they cannot contribute because they do not have a degree or professional experience in the field. I firmly believe that the skill sets we need for sustainable change are so broad, that specific degrees are not that important right now. I would like to think that I am able to motivate these talented, passionate people to go out and find the job or area where they are able to make an impact, even if that means inventing that job first.

What is the most important goal that you aim to achieve within one year, with regards to the circular economy?

On a personal level, I always strive to engage with as diverse a group of people as I can on the topic of circularity. I always learn most by speaking to people who have never heard about the circular economy, or who are skeptical of it, sustainability or even climate change. There will be no change without societal shifts, and I think each thought-provoking conversation is a drop of water to feed the swell. Professionally, we are running a wide range of projects including supply, design, business model innovation and end of life. I want to see all of these come to fruition in the next year and continue to plant the seeds for more. As a global community, most of our work is in front of us.

Swiss Precision Lighting

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Wir bieten ein Lichtsystem das Herausforderungen löst, wie zum Beispiel nur den Platz ausleuchten, das modular im Handling ist, nachhaltig in der Entsorgung, langlebig und sparsam im Energieverbrauch. Eine Anlage, die das Miteinander von Arbeit, Sport, Wohnen und Natur gewährleistet - in der heute immer mehr verdichteten Bauweise.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unser kreislaufähiges Produkt ist komplett modular und kann so den lokalen Gegebenheiten optimal angepasst werden. Jede Leuchte wird durch Industrie 4.0 einzeln für den Kunden hergestellt. Die eigene Software automatisiert die Planung und macht die Leuchte upgrade fähig und leicht zu überwachen. Das Gesamtprodukt ist wartungsfreundlich und kann nach dem Zyklusende leicht wiederverwertet werden, folgt also dem Prinzip der «Enkeltauglichkeit» und Ressourcenschonung.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die theoretische Entwicklung des Konzepts und der Lösung erstreckte sich über einen längeren Zeitraum, war allerdings im Grossen und Ganzen unkritisch. Die grösste Hürde war die Umsetzung in die Praxis. Dies wurde iterativ erreicht, über mehrere Generationen von Prototypen und über mehrere Testeinrichtungen, von einer Hauswand bis zum kompletten Sportplatz.

Adèle
Thorens Goumaz

Quelle est ta force motrice personnelle pour l'économie circulaire?

Je suis convaincue du fait que l’économie circulaire est une voie importante pour réconcilier nos activités économiques avec notre environnement, et pour instaurer une économie vraiment durable.

De quoi es-tu particulièrement fier de ce que tu as déjà réalisé dans le domaine de l'économie circulaire?

Avec plusieurs collègues verts, je suis à l’origine de l’initiative populaire pour une économie verte, lancée en 2010 et soumise au peuple en 2016. Elle visait à inscrire dans la Constitution les principes de l’économie circulaire. Elle a permis de mettre ce thème à l’agenda politique et de mener un vaste débat public. J’ai en outre obtenu une majorité au parlement pour ma motion sur les « Innovation Green Deals », qui permettra de promouvoir des projets d’économie circulaire (https://www.parlament.ch/fr/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203667).

Quel est l'objectif d'économie circulaire le plus important que tu souhais atteindre en un an?

Politiquement, nous sommes en train de reprendre dans une initiative parlementaire plusieurs points du contre-projet que le Conseil fédéral avait présenté face à notre initiative, mais que le parlement avait refusé en 2016. Après la vague verte, nous avons désormais des chances de les faire passer. J’accompagne aussi des start-up et organisations actives dans l’économie circulaire et j’espère qu’elles auront du succès !

 

 

Tide Ocean

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Tide Ocean bietet zwei Dinge:

Wir sammeln in Südostasien Ozeanplastik ein und geben ihm ein zweites Leben als wertvolles Rohmaterial. Unser Upcycling-Prozess funktioniert rein mechanisch und wir mischen unseren Granulaten keinen fabrikneuen oder nicht ozeangebundenen Plastik bei. Damit sind wir der einzige Anbieter eines Plastikgranulates, das zu 100% aus ozeangebundenem Plastik besteht.

Unser Businessmodell ist darauf ausgerichtet, einen maximalen ökologischen und auch ökonomischen Impact zu erzeugen. Etwa, indem wir Fischer in Thailand dafür bezahlen, den Plastik einzusammeln. Daraus entsteht eine einzigartige und starke Geschichte von unvergleichlichem Wert für Marketing und PR.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Nicht nur wird mit #tide ocean material bestehender Plastikabfall wieder in den Materialkreislauf integriert. Unser Plastik ist zudem gut rezyklierbar, weil keine chemischen Additive oder andere Plastiksorten beigemischt werden.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Rezyklierter Plastik hat ein schlechtes Image, weil das Material oft mit Abfall gleichgesetzt wird. Manche Hersteller zögern deshalb, solche Materialien in ihre Lieferkette einzubauen. Wir verwandeln single-use Produkte wie zum Beispiel Getränkeflaschen in langlebige, hochwertige Produkte – eine Uhr etwa. So konnten wir zeigen, dass dieses Material einen Wert hat. Langsam setzt ein Perspektivenwandel ein.

Upboards

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Eine nachhaltige Recyclingplatte, welche aus Mischkunststoffabfall besteht und in vielen Bereichen eingesetzt werden kann.
Zum einen sind wir von UpBoards mit unserer Technologie in der Lage aus Mischkunststoffabfall, welcher wirtschaftlich nicht getrennt und daher verbrannt wird, Recyclingplatten herzustellen.
Zum anderen ist unsere Recyclingplatte eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoff- und Holzplatten. Die Platte ist wetter- und wasserfest, leicht zu reinigen und kann mit herkömmlichen Werkzeugen bearbeitet werden.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Recyclingplatte besteht aus 100% Mischkunststoff. Wir verwenden weder Klebstoffe noch Harze. Dadurch kann die Platte mühelos erneut recycelt werden und der Plastik bleibt im Kreislauf. Dies führt zur Reduktion des CO2- Ausstosses. Für jede Platte werden ca. 30kg Mischkunststoffabfall verarbeitet. Diese Menge entspricht 10 vollgefüllten 110-Liter-Kunststoffsammelsäcken.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben und wie haben Sie diese überwunden?

Die Herstellung von Recyclingplatten war eine grosse Herausforderung. Dabei war es vor allem schwierig, die technischen Eigenschaften von Platten aus Neukunststoff oder Holz zu erreichen. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt und unsere erste marktreife Platte ist mittlerweile schweizweit im Coop Bau+Hobby erhältlich.

Urbane Doerfer

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Arealentwicklung mit Design-Thinking-Methoden und Start-up-Mentalität, Führung von Beteiligungsprozessen und Nutzervertretung. Wir stehen für eine co-kreative Entwicklung, welche die Arealentwicklungen auf den Kopf stellt und zuerst Communities und dann Gebäude formt.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Künftige Areale und Immobilien sollen mehr Nutzen stiften (resilient, bedürfnisorientiert, flexibel, smart, autonom) als Ressourcen verschwenden (Leerstände, anonyme Siedlungen, fehlende Community, Energieverschwendung, an den Nutzer*innen vorbeWas war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?igeplant).

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Bürokratische Prozesse fordern uns immer wieder heraus, denn sie stehen im Widerspruch zu dynamischen, nutzergetriebenen Entwicklungen. Überwinden können wir Herausforderungen im Dialog und indem wir mit unseren Partnern am gleichen Strick ziehen und gemeinsame Ziele verfolgen.

 

Velocorner

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

velocorner ist der grösste Online-Velomarktplatz der Schweiz und bietet sowohl Fachhändlern als auch Privaten eine Plattform, um neue oder gebrauchte Velos und E-Bikes kaufen und verkaufen zu können.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

velocorner macht den hiesigen Fahrradmarkt transparent und gibt insbesondere gebrauchten Velos und E-Bikes eine gute Chance einen neuen Eigentümer zu finden. In der Schweiz werden tendenziell neue Fahrzeuge verkauft, es ist ein riesiger Occasionsmarkt am entstehen. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Wir sind eine Plattform  - d.h. es braucht Angebot und Nachfrage (Huhn und Ei), was eine Herausforderung ist, den gleichzeitig zwei unterschiedliche Segmente angeworben und befriedigt werden müssen. 

Vögeli AG

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Sichere, sinnhafte und zukunftsfähige Kommunikationslösungen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Produkte können nicht «falsch» entsorgt werden und keinen Schaden anrichten. Sowohl für Mensch und Natur sind sie völlig unbedenklich. Im Gegenteil, unsere Druckprodukte können sogar klimapositiv sein.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Das Aufbauen des Netzwerks und überzeugen der Lieferanten. Kreislaufwirtschaft kann man nicht allein realisieren.

© video: Business Sustainability Today

Renato und Markus
Vögeli

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Renato: Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu etablieren und einen wichtigen Beitrag zu leisten um den nächsten Generationen nicht Probleme zu übergeben sondern Lösungen.

Markus: Die Überzeugung, die Dinge richtig zu machen und dabei stets zu innovieren und täglich einen Schritt weiter zu kommen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Renato: Das sind 4 Sachen. 1) dass wir die besten Druckprodukte weltweit produzieren können, 2) dass wir viele Lieferanten dazu bewegen konnten ihre Produkte zu verbessern, 3) dass wir viele Kunden dazu bewegen konnten genauer hinzuschauen und bessere Produkte zu kaufen, 4) dass ich meine Kinder (6J, 8J, 11J) dazu bewegen konnte, Produkte, Produktionsverfahren und Herkunft zu hinterfragen.

Markus: Unser aktuell neustes Produkt, die MASKBAG. Das Produkt ist nicht nur kreislauffähig und sicher für biologische Kreisläufe. Zusätzlich bringt es die Nutzer auch dazu, ihr Verhalten zu ändern. Was nochmals einen positiven Effekt auf die Umwelt hat.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Renato: Möglichkeiten und Notwendigkeit breiter bekannt machen, damit das Thema an Relevanz gewinnt.

Markus: Kreislauffähige Verpackungen sollen breit nachgefragt und eingesetzt werden.

Stefan von Arx
Petra Gurtner

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir lieben es in der Natur unterwegs zu sein. Beim Wandern, Segeln oder spielen mit unseren Kindern. Darum wollen wir den Alltag schöner, einfacher und umweltbewusster machen. Sodass die Ressourcen unseres Planeten auch für künftige Generationen erhalten bleiben.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Durch unsere nachhaltigen Mehrwegprodukte für zuhause und unterwegs konnten schon viele Meter Einweg-Frischhaltefolie in Haushalten und tausende Plastik- und Papiertüten eingespart werden. Wenn wir begeisterte Rückmeldungen von Kunden aus der ganzen Schweiz erhalten und andere inspirieren, mitzumachen bei ihrem Motto „Nachhaltig unterwegs: Mehrweg als Ziel“ dann fühlen wir uns sehr glücklich.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir arbeiten intensiv an einem weiteren Produkt, um noch mehr Einwegverpackungen zu reduzieren. Auch hier steht im Vordergrund, den Alltag einfacher und verantwortungsbewusster zu gestalten.

Vyn

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

VYN ist ein zirkuläres Sneaker-System, das sich der Langlebigkeit widmet und erstklassige, selbstreparierbare Sneakers sowie Pflegeprodukte anbietet. Der Kunde freut sich ab einer vielfach längeren Lebensdauer seines Lieblings-Sneakers und reduziert damit die Umweltbelastung drastisch. Weg von einem linearen Konsumverhalten, hin zu einem wertschätzendem Sorge-Tragen!

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

24 Milliarden Paar Schuhe werden jedes Jahr produziert! Mit VYN kontern wir dieser Überproduktion und schaffen den ersten reparierbaren Sneaker im Markt. Mit unserem circular system Wear-Care-Repair möchten wir eine neue Haltung für Fürsorge und Wertschätzung etablieren. Nur so können wir alle weiter gehen…

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Wir haben 3 Jahre an unserem Konzept und der reparierbaren Sohle rumgetüftelt. Das Gewicht des Materials, die Flexibilität und der präzise Mechanismus waren grosse Herausforderungen. Als wir endlich die ersten Prototypen in den Händen hielten, mussten diese für den Proof of concept probegetragen werden. Nach einem Jahr sammelten wir genügend Feedback von unseren 12 Testträgern, um die finalen Formwerkzeuge zu produzieren und konnten so unsere erste limitierte Serie von 500 Paar lancieren.

 

Neuen Showcase/Champion vorschlagen