Lernen von den besten technischen Showcases und menschlichen Champions der Schweizer Kreislaufwirtschaft

Passionierte Menschen entwickeln innovative kreislauffähige Produkte und Dienstleistungen. Damit transformieren sie Projekt um Projekt die nachhaltige Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung der UN Sustainable Development Goals und der Agenda 2030.

Mit circular.plus geben wir diesen menschlichen Champions und technischen Showcases ein Gesicht. Digital, lesefreundlich aufbereitet, zentral an einem Ort, frei zugänglich.

circular.plus aktualisiert die Inhalte laufend in Zusammenarbeit mit dem partnerschaftlichen, breit abgestützten Netzwerk - als Knowhow-Quelle und zur Qualitätskontrolle. Koordiniert werden die Arbeiten von SHIFT Switzerland und Next Generations.

Als inspirierende Benchmark finden Sie zudem ausgewählte Beispiele zu kreislauffähigen Lösungen aus der ganzen Welt.

Melden Sie sich mit weiteren Showcases und Champions, die wir auf circular.plus darstellen können, danke. Damit wir alle von den Besten lernen können!

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Andreas
Amstutz

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir müssen wegkommen von der linearen Wirtschaft mit dem massiven Verbrauch von Ressourcen! Mit Sharely zeigen wir, dass eine kreislauffähige Wirtschaft eben nicht mit Verzicht verbunden ist, sondern neue Lösungen für die Zukunft geschaffen werden können.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Über unsere Plattform konnten schon tausende Mietvorgänge abgewickelt werden. Wir wissen, dass damit viele unnötige Objekt-Käufe verhindert werden konnten. Dass wir Sharely in der Schweiz etablieren konnten, darauf bin ich stolz.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir wollen weiter wachsen und noch mehr Schweizerinnen und Schweizer erreichen. Unser Ziel ist es, bis in 1 Jahr 50'000 Nutzer auf Sharely zu haben - damit das Netz an Objekten noch dichter und es noch einfacher wird, das Passende zu finden und zu mieten.

Nicola
Blum

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Nachhaltigkeit. Ich will, dass unsere Kinder, Ur-Kinder und Ur-ur-Kinder gesund und glücklich leben. Ich will nicht, dass sie kein sauberes Wasser haben, zwischen Bergen an toxischen und nicht toxischen Abfällen hausen, in ausgelaugten und verpesteten Böden ihr Essen anpflanzen, die Luft, die sie einatmen sie krankmacht oder dass sie einen grossen Teil der heutigen Flora und Fauna nur aus Dokumentationen kennen. In meinem Verständnis der Dinge ist dies nur möglich, wenn wir Menschen in Einklang mit der Natur leben. Wir gehören zur Natur.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Kreislaufwirtschaft um des puren Kreislaufs Willen ist nicht in jedem Fall nachhaltig. Ich bin stolz, dass dank unserer Forschung (siehe beispielsweise hier https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921344920303591#cebibl1) über die Nachhaltigkeit von Kreisläufen diskutiert wird, nicht nur in der Forschung, sondern vor allem auch in der Industrie. Die Zusammenarbeit zu diesem Thema mit der Bau-, Verpackungs-, Möbel-, Pharma- und Modeindustrie ist für mich sehr bereichernd.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Mein wichtigstes Ziel ist, Menschen mit wissenschaftlich fundierten Informationen zu versorgen, so dass sie diese in ihrem eigenen Umfeld anwenden können. Im Bezug zur Kreislaufwirtschaft, habe ich mir für 2021 die folgenden Ziele gesetzt (geordnet nach Wirkung, von direkter, kurzfristiger hin zu indirekter, mittel- bis langfristiger Wirkung):  A) 20 Firmen bei der Auslotung und Umsetzung von Kreislaufideen begleiten; B) 10 Politiker*innen inspirieren, damit sie das Thema im politischen Umfeld vorwärtstreiben; C) 100 Studierende zum Eintauchen und kritischen Hinterfragen der Thematik anleiten; D) 3 Artikel für Zeitungen zu den neusten Erkenntnissen schreiben und eventuell einen Kurzfilm zum Thema realisieren und 100 Personen in meinem privaten Umfeld vom neusten Wissen zur Kreislaufwirtschaft erzählen.

nblum@ethz.ch
Clariant

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Clariant’s Licocare® RBW Vita Wachse sind hochleistungsfähige, biobasierte Mehrzweckadditive für technische Kunststoffe und Biopolymere, Beschichtungen und werden auch in der Landwirtschaft eingesetzt. Sie stellen eine nachhaltige Alternative zu Wachsen auf fossiler Basis dar und wurden mit dem Material Health Certificate GOLD zertifiziert (Cradle to Cradle Products Innovation Institute, Kalifornien) und mit dem ICIS Innovation Award 2020 in der Kategorie «Bestes Produkt» ausgezeichnet.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Licocare® RBW Vita Lösungen werden aus einem nicht mit der Lebensmittelproduktion konkurrierendem Nebenprodukt der Reisölproduktion gewonnen. Nahezu 100 % des Produktes basiert auf erneuerbaren Rohstoffen. Licocare® RBW trägt nicht nur zur Verbesserung der Reis-Wertschöpfungskette bei, sondern auch zu einer effizienteren und energiesparenden Produktion und zum Recycling von Kunststoffen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Als Hersteller von Spezialitätenchemie ist es für uns von höchster Relevanz, Lösungen zu offerieren, welche hohe Konstanz in ihrer Qualität und Performance aufweisen. Fluktuationen in der Rohstoffzusammensetzung für unsere Licocare® RBW Vita Wachse können negative Auswirkungen in den Anwendungen unserer Kunden haben. Folglich war die enge und transparente Zusammenarbeit mit unseren Rohstofflieferanten essentiell um zu einem kontinuierlichen Qualitätsstandard zu gelangen.

Clevertrailer

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

24 h Off Grid Energieversorgung. Energieerzeugung nur mit der Sonne.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Wir lassen Batterien aus E-Fahrzeugen / E-Stapler / E-Bikes usw. die noch mindestens 80% Kapazität der Nennkapazität besitzen, weitere 10 Jahre im Betrieb, bevor sie endgültig ins Recycling überführt werden. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Batterien aus E-Fahrzeugen in ein Second Life Konzept zu überführen ist technisch eher aufwändig. Deshalb werden in einer ersten Phase Batterien von einem Drittanbieter übernommen, der die Batterien aus ausgesuchten Zellen neu zusammenstellt. Später werden komplette Batterien von einem Batteriehersteller eingesetzt. 

Climatex

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Cradle to Cradle zertifizierte High Performance Bezugstoffe unter der Marke Climatex. 

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Hervorragender Kundennutzen durch besondere Funktionen und extreme Haltbarkeit, 100% recyclebare Produkte.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine Lösung zur Kombination verschiedener Textil-Rohstoffe, welche nach dem Nutzenzyklus sortenrein trennbar und damit ohne Verlust an Qualität, vollständig recycelt werden können. Die Lösung dazu: «textile Schraube». 

Earth Effect

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft werden mit dem digitalen Lehrmittel Future Perfect umfassend und abwechslungsreich in den Unterricht an Berufsfach- und Berufsmaturitätsschulen integriert. Die Lernenden erwerben Wissen, vor allem aber Handlungskompetenzen rund um Nachhaltigkeit. So werden sie als Botschafter*innen für das Thema aktiv – und tragen dazu bei, dass sich zirkuläre Ansätze in der Schweizer Wirtschaft etablieren.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Future Perfect orientiert sich in seinem Aufbau an den Phasen eines Produktlebenszyklus. Kreislaufwirtschaftsfähigkeit sollte in jeder einzelnen Phase mitgedacht werden – von der Wahl der Rohstoffe bis hin zur (Wieder-) Verwendung. Die Struktur des Lehrmittels sorgt dafür, dass die dafür benötigten Skills optimal vermittelt werden. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Kreislaufwirtschaft – und Nachhaltigkeit im Allgemeinen – ist ein Thema, das fächerübergreifend gelehrt werden muss. Es kann nicht als alleinstehendes Modul gelehrt werden, auch wenn es im Lehrplan als separater Punkt gelistet ist. Das von Engagement Migros ermöglichte Lehrmittel vernetzt die verschiedenen Lehrplanthemen untereinander und verbindet sie mit Nachhaltigkeit – strukturiert und übersichtlich. 

Elite Beds

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Die Taschenfedermatratzen sowie die Boxsprings von Elite sind lebenslang garantiert, und sind reparierbar. Die Elite-Matratzen sind EU-Ecolabel zertifiziert, was Produkte ohne VOC und gut für die Gesundheit garantiert. Dank unserem „Smartlease“-System beherrschen wir den Verschleiss der Matratzen und vermeiden somit die Verschwendung. Wir kümmern uns um die Wartung der Matratzen und optimieren ihren Verschleiss, um ihre Lebensdauer noch weiter zu verlängern. Wir bieten auch Lizenzen unseren Mitbewerbern an, damit sie dieses Wirtschaftsmodell übernehmen, und ihnen bewusst wird, wie wichtig es ist, nachhaltig zu produzieren.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die handwerkliche Manufaktur und die benutzten Materialien vereinfachen die Wiederverwertung und/oder unseren Produkten ein zweites Leben zu geben. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Der Markt (die Kunden) hat noch nicht den Reflex, sich zu diesen Produkten/Dienstleistungen zu drehen. Er sucht immer noch das Produkt mit dem niedrigsten Preis, egal wie es hergestellt wird und was sein Einfluss auf die Umwelt ist.

EPEA

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

EPEA Switzerland GmbH unterstützt Unternehmen in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen bei der Entwicklung und Umsetzung des Cradle to Cradle® Design Konzepts und ist akkreditierter allgemeiner Gutachter für den Cradle to Cradle CertificationTM Zertifizierung Standard.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Cradle to Cradle Design ist das Original und der ganzheitliche Ansatz für die Kreislaufwirtschaft. Die Zertifizierung ermöglicht die Qualifizierung aller Produkte aller Industrien weltweit.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die grösste Hürde ist nach wie vor die Transformation der Systeme in denen wir leben von linearen zum zirkularen. Eine Lebensaufgabe über Generationen.

Théo
Fischer

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ich finde die Wirtschaft als komplexes System total spannend und bin davon begeistert. “Wie reagiert das ganze System, wenn ich nur diese kleine Sache ändere?” ist eine Frage, die viel Energie mit sich bringt.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Ich glaube, dass ich immer noch bei Baby-Steps bin, aber meine erfolgreichste Kreislaufwirtschaft bis jetzt ist mein Garten! Selbstversorgte Systeme finde ich einfach genial!

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ein Buch zu schreiben!

Goodhabits

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

goodhabits ist ein stets wachsender Onlineshop für umweltfreundliche Produkte. Wir gewährleisten unseren Kunden eine einfache Umstellung von herkömmlichen Artikeln zu Produkten, welche höchsten Umweltstandards entsprechen. Dies ohne Einbussen von Qualität, Design und Zeit.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Wir verpflichten uns, die Förderung einer gesunden Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Dabei stehen die Aspekte von Material, Herstellung, Transport, Nutzen und Rezyklierbarkeit für die Bewertung der Produkte im Zentrum. Bei der Auswahl der Artikel sind wir darauf bedacht, dass unsere Partner zertifizierte Hersteller sind oder zertifizierte Inhaltsstoffe verwenden und sämtliche Umweltrichtlinen einhalten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Mit einem fairen Businessmodell Geld zu verdienen ist eine Herausforderung. Wenn man zertifizierte Produkte aufnimmt, welche im besten Fall lokal hergestellt wurden und transparent ihre Lieferkette ausweisen, liegt die Marge um ein Vielfaches tiefer, als wenn man bei einem Grosshändler aus China ein intransparentes Gut einkauft und wiederverkauft. Richtig ist der Weg mit goodhabits trotzdem. Und überwinden werden wir die Hürde mit Wachstum, Optimierung und Beständigkeit.

Mélanie
Haupt

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Das heutige, lineare System unserer Wirtschaft kommt klar an eine Grenze. Wir verbrauchen zu viele Ressourcen und betreiben damit Raubbau an unserer Erde. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft kann hier die Lösung sein. Wichtig ist aber, dass wir auch die kritischen Aspekte wie z.B. Schadstoffe im Kreislauf genau betrachten.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Auch wenn die Kreislaufwirtschaft eine Lösung für viele Probleme sein kann, so ist sie nicht perfekt: eine Kreislaufwirtschaft ist nicht immer nachhaltig. Dieses Bewusstsein konnten wir bei Entscheidungsträgern und Forschenden fördern. Nur wenn wir auch diese kritischen Aspekte erforschen, hat die Kreislaufwirtschaft das Potential, zur Lösung vieler globalen Themen beizutragen. 

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Einerseits möchte ich Wege aufzeigen, wie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft technisch umgesetzt werden kann. Andererseits möchte ich dazu beitragen, dass wir unsere Wirtschaft mit Indikatoren bewerten die dem Ziel einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft auch gerecht werden. Denn was wir messen können, können wir auch steuern. 

haupt@redilo.ch
Hans
Grünig

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Es ist mir ein Anliegen auch folgenden Generationen eine Welt zurückzulassen, in der ressourcenschonende Innovationen möglich sind. Es darf nicht sein, dass wegen fehlenden Ressourcen kein Fortschritt mehr möglich ist. Aber der Fortschritt muss natürlich nachhaltig sein. Deshalb sind so viele Produkte wie möglich wieder in neue Produkte oder Halbzeuge zurückzuführen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Aufbau eines Systems – Mobile Energieversorgung – mit gebrauchten Batterien: Second Life Konzept.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Die verschiedenen Produkte der Mobilen Energieversorgung nur noch mit Second Life Batterien ausstatten.

Heierling AG

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Wir bieten mit dem Heierling h1 einen Skischuh an, der mehrmals aufgefrischt werden kann, sowie durch ein zeitloses Design den Wert über Jahre beibehält. Wir können anstelle eines normalen Skischuhes eine 2 - 3fach längere Lebensdauer erreichen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Dass der Schuh modular und standardisiert aufgebaut ist, er lässt sich gut nach dem Lebenszyklus demontieren und die Teile wieder in gleichen Bauteilen nach einem Kompondierungsverfahren neu verspritzen und anwenden. Somit haben wir kein “downgrading”, die Materialqualität bleibt erhalten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die grösste Herausforderung war ein zeitloses Design sowie einen geeigneten Kunststoff zu finden, der sich mehrmals von der Oberfläche her überarbeiten lässt und am Schluss geschreddert und danach als gleichwertiger Kunststoff wieder-verarbeitet werden kann.

Hans-Martin
Heierling

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Es ist ein Muss sich mit der Thematik auseinander zu setzen, da wir schlichtweg in Zukunft zu wenig Ressourcen haben werden, um so weiterleben zu können. Es macht Freude und ist eine Herausforderung, neue Technologien und Produkte kreislauffähig zu entwickeln.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir haben bereits ein kreislauffähiges Produkt am Markt mit unserem Heierling h1 Skischuh. Wir konnten bereits mehrmals das Proof of Concept bestätigen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Dass wir aus dem Pilot, das von Heierling als KMU ausgeht, grosse Hersteller von diesem Konzept überzeugen können und so neue Wirtschaftsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft in Gang gesetzt werden.

Joulia

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Joulia steht für «Duschen mit Wärmerückgewinnung» und wir recyceln die Wärme aus dem noch warmen Abwasser, so dass nur noch die Hälfte an Energie gebraucht wird für die warme Dusche.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Nebst dem, dass unsere Produkte die Wärme im Kreis zirkulieren lassen und so das grösste energetische Loch stopfen in zeitgemässen Bauten, sind unsere Produkte sehr hochwertig produziert, so dass die Hauptkomponenten sortenrein wiederverwendet werden können.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Trinkwasser-Zertifizierung stellte besondere Herausforderungen, denn die geforderte Doppelwandigkeit mit Leckagedetektion frisst die Effizienz im Wärmetauscher. Dank einer eigenen Kupferrohrentwicklung mit unserem strategischen Partner Wieland konnten wir diese Hürde erfolgreich meistern.

© video: Business Sustainability Today

Albin
Kälin

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Als ich vor 30 Jahren William McDonough und Michael Braungart, die Gründer von Cradle to Cradle kennen lernen durfte, hat es nach den 3 Wörtern «Waste equals Food» – Abfall gleich Nahrung – klick gemacht. Und ich habe das erste Cradle to Cradle Produkt weltweit zusammen mit meinem damaligen Team entwickelt. 

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Eine Einladung der EU Kommission zur öffentlichen Anhörung im September 2018 erhalten zu haben zum Thema «Traceabilty of problematic substances in recycling» und die Veröffentlichung «Chemicals Strategy for Sustainability Towards a Toxic-Free Environment» im Oktober 2020 zur Verabschiedung durch das EU Parlament.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Ich bin seit 30 Jahren an diesem Thema dran, wir hatten 25 Jahre Gegenwind, jetzt hat der Wind gedreht zu Seitenwind. Die Ziele auf ein Jahr zu beschränken reicht nicht. Es geht um einen Paradigmawechsel. Alle Systeme in denen wir tätig sind, sind linear aufgebaut – das zu ändern dauert Generationen.

Kompotoi

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Kompotoi vermietet "heimelige" Holztoiletten, welche viel angenehmer sind als die herkömmlichen Plastik-/Chemie-Toiletten. Die Kompotoi's werden in Schweizer Handarbeit gefertigt. Kompotoi plant Anlagen im öffentlichen Bereich oder für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Kompotoi verkauft Toilettenlösungen für Gartenhäuser, Jagd- oder Alphütten. Die Toiletten von Kompotoi sehen nicht nur gut aus, sie sind umweltfreundlich und absolut geruchsfrei. Wir machen aus dem "Human Output" einen Bodenverbesserer und schliessen so einen wichtigen natürlichen Kreislauf. Wir bieten ideale Sanitär Lösungen für öffentliche Plätze, Tourismusgebiete, Golfplätze, Popup Restaurants und natürlich für Veranstaltungen jeglicher Art. 

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die herkömmlichen mobilen Sanitäranlagen arbeiten mit Chemie und die gesammelten Abwasser werden in das Abwasser gegeben. Das heisst die Nährstoffe werden im Wasser als Verunreinigungen wieder aufwendig herausgefiltert. Ebenfalls werden in der Landwirtschaft genau diese Stoffe - Stickstoff, Phosphor und Kalium NPK - als Dünger eingesetzt und müssen importiert werden. Stickstoff ist sehr energie-aufwendig in der Produktion und Phosphor ist ein endlicher Rohstoff und wird unter schlechten Bedingungen meist in afrikanischen Ländern abgebaut.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Ich denke, eine der grössten Hürden, welche wir nehmen mussten ist, das Tabu Thema und die Vorurteile. Viele potenzielle Kunden dachten sich, dass diese Lösung nicht funktioniert oder Stinken würde. In den ersten Jahren wurde viel Zeit und Energie in die Verbreitung der Lösung gesteckt. Aber mit jeder Veranstaltungen, an welchem wir gebucht wurden, konnten sich wieder neue Kunden vom System überzeugen und so hat es sich schnell herumgesprochen. Wir mussten einfach zuerst beweisen, das es wirklich funktioniert. Ab einem gewissen Zeitpunkt hat sich das Produkt etabliert. Jetzt heisst es, das gleiche in weiteren Regionen auch zu erreichen.

© video: Business Sustainability Today

LavauxVinBio

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Lokale und natürliche Weine die uns einladen unsere Beziehung zu unseren Sinnen und zur Natur neu zu entdecken.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Lokale und natürliche Weine die uns einladen unsere Beziehung zu unseren Sinnen und zur Natur neu zu entdecken.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Da wir eine alte schon produzierte Box neu verwendet haben, war es sehr technisch darauf zu drucken. Wir haben uns aber erlaubt, die Philosophie der Weine auf der Box zu spiegeln: jede Box sieht anderes aus und ist nicht “perfekt” sondern enthält die Perfektion.

Jojo
Linder

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir Menschen sind Teil der Natur. Als Unternehmer probiere ich die Natur als Vorbild zu sehen. Deshalb ist für mich klar, dass die Kreislaufwirtschaft essenziell ist für die Zukunft der Menschheit.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir haben im Prinzip einen neuen Rohstoff geschaffen. Bisher gibt es in der Schweiz gar keine Quelle von reinem “human Output”. Die gemischten Abwasser machen ein Recycling unmöglich. Dank der Trennung können wir Verunreinigungen im Abwasser reduzieren und daraus wertvollen Dünger machen.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

In unserem Bereich fehlen klare gesetzliche Regelungen. Wir arbeiten mit den Behörden daran, für diese neuen Rohstoffe die neuen Recycling Wege zu standardisieren. Wenn hier klare Regelungen zustande kommen, wäre das ein riesen Highlight.

jojo@kompotoi.ch
Loopi

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Es wird ein modularer Kinderwagen angeboten, der den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Module können einzeln bestellt und zurückgegeben werden. Die Kinderwagen werden ohne zusätzliche Kosten repariert. Eltern haben die Möglichkeit, die Funktion des Kinderwagens anzupassen und bezahlen nur, was sie wirklich benötigen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unser Kinderwagen ist der einzige für den Service konzipierte Kinderwagen. Wir sorgen für optimale Reparierbarkeit. Verbindungen sind minimiert, einfach zu erkennen und schnell zu lösen. Unser Kinderwagen ist modular so aufgebaut, dass die Funktion des Kinderwagens einfach geändert werden kann. Mit unserem Design investieren wir nicht in optimierte Produktionskosten. Wir investieren in ein effizientes und langlebiges Produkt. Wir sind also nicht länger von der Verkaufsmarge abhängig und können wieder lokaler produzieren.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die Langlebigkeit unseres Kinderwagens ist mit der Komplexität gekoppelt. Gleichzeitig benötigen wir eine gewisse Modularität, um mehrere Funktionen anzubieten. Diese zwei Punkte stehen in Konkurrenz. Die Lösung ist es, eine ganz klare Aufgabenteilung über die Module vorzunehmen.

OceanSafe

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Schöne Textilien geeignet für kommende Generationen, frei von Schadstoffen, 100% biologisch abbaubar, zertifiziert minimum Cradle2Cradle Gold.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

100%-ige Sicherheit für den biologioschen Kreislauf, Rücknahmesystem verhindert, dass Schadstoffe in den Kreislauf gelangen.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Musste alles neu erfunden werden; von Anfang an konzipiert für den biologischen Kreisalauf; Überwindung durch Hartnäckigkeit gegenüber der Industrie.

François
Pugliese

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Bei Elite glauben wir, dass die aktuelle Konsumgesellschaft nicht mehr erlaubt, die Ressourcen aufzubewahren und zu teilen, und dass es somit vital ist, einen Wandel in der Konsumart einzuführen. Sowohl die Kreislaufwirtschaft wie auch die der Teilung kommen uns wie angebrachte Lösungen des demografischen Wachstums, die der Welt gegenüber steht, vor.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Das "Smart Lease" -System von Vermietung von Betten / Matratzen an Hotels ist heutzutage ganz klar das Modell, das am besten funktioniert und das alle unsere Unternehmenswerte integriert, sprich: lokal Qualitätsprodukte mit natürlichen Materialien produzieren, die so lange wie möglich dauern werden. Bei Elite reimt Kreislaufwirtschaft mit Produkt, das lange hält, und das leicht wiederverwertbar ist. Ein anderes Produkt, worauf wir stolz sind, ist die Holzspringfeder: entwickelt in Partnerschaft mit der Holzschule von Biel ist diese Feder in unserer Manufaktur hergestellt, mit Holz aus unseren Schweizer Wäldern.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Andere Inspirationen finden, um unser Wirtschaftsmodell noch nachhaltiger zu machen. Unserer Umweltbelastung mindern, zum Beispiel durch Erzeugung von unserem Ökostrom.

Qwstion

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Funktionelle Alltagstaschen mit einem minimalen Ökologischen und Sozialen Fussabdruck.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

90% aller Taschen werden aus synthetischen Materialien gefertigt, also aus Erdöl. Wir kreieren Produkte aus Materialien, die sich problemlos wieder in den natürlichen Kreislauf integrieren.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Eine große Hürde ist der Widerspruch zwischen Ökologie und Ökonomie. Unser aktuelles Wirtschaftssystem belohnt nicht nachhaltiges Handeln, das muss sich klar und rasch ändern. Hier braucht es entsprechende Gesetze, Rahmenbedingungen und mehr Dynamik im Umdenken bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft. 

Patrick
Semadeni

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Wir steuern auf ein Umweltdesaster zu: Klimawandel und zu hoher Ressourcenverbrauch. Hier bietet die Kreislaufwirtschaft eine Lösung. Es muss sich etwas ändern. Wir müssen jetzt damit anfangen. 

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Wir verarbeiten Kunststoffe. Mehrwegartikel machen bereits den Hauptteil des Sortimentes aus. In der Verpackung und Medizintechnik produzieren wir aber auch Einwegprodukte. Hier suchen wir Mehrweglösungen und wo das nicht möglich ist reduzieren wir den Materialanteil und verwenden Post Consumer Rezyklate. 

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Bei Einwegprodukten wo möglich und ökologisch sinnvoll Mehrwegalternativen anbieten, und das Angebot an Produkten aus Rezyklaten erhöhen. Dazu ist mir wichtig, dass Entscheidungen nicht nur aus der Zero-Waste Optik heraus getroffen werden, sondern aufgrund wissenschaftlich korrekten Life Cycle Assessments unter Berücksichtigung aller Umweltaspekte, insbesondere Klima und Biodiversität.

Hannes
Schönegger & Team

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

In Kreisläufen zu denken und zu wirtschaften, dazu gibt es keine Alternative für uns auf diesem Planeten. Die zentrale Bedeutung von Nachhaltigkeit ist ja das endlose Wiederholen von Zyklen. Wir möchten positive Veränderung bewirken, darum dreht sich‘s bei QWSTION und in unserem Schaffen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Für unsere Entwicklung «Bananatex®», die wir zu unserem 10jährigen Firmenjubiläum vorgestellt haben, haben wir den bisher weitesten Weg zurückgelegt. Der Aufwand hat sich gelohnt, das erste technische Gewebe – zu 100% aus Bananenfasern ist eine echte Alternative, nicht nur für uns als Taschenbrand, auch für andere Industrien und Marken.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Wir befinden uns in einem ständigen Prozess der Verbesserung und Weiterentwicklung, dem Hinterfragen von Normen und der Suche nach neuen Lösungen. Wir haben daher kein fixes Ziel in einem Jahr – die «Reise» wird vermutlich nie enden, Nachhaltigkeit ist ein sehr komplexes Thema und es gibt noch viel zu tun! «Sustainability to the max».

Sharely

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Mit Sharely haben wir eine Plattform geschaffen, auf der man ganz einfach Dinge mieten kann, die nur sehr selten gebraucht werden. Unser Prinzip basiert auf peer-to-peer, d.h. Privatpersonen vermieten an andere Privatpersonen. Daneben werden immer mehr Firmen Teil von Sharely.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Viele Dinge werden nur 1-2x (pro Jahr) gebraucht - ideal also, um sie zu teilen. Wer teilt, der spart Ressourcen - und in einer noch immer sehr linearen Wirtschaft damit auch Abfall und Energie. Wir helfen also, bereits angeschaffte Dinge besser auszulasten.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

In einem zweiseitigen Markt, bei dem also auch das Angebot durch die Nutzer geschaffen werden muss, ist die Anfangsphase immer schwierig. Wir haben beharrlich daran gearbeitet, immer noch mehr Objekte auf Sharely zu bringen - das zu schaffen, war definitiv die grösste Hürde.

Walter
Stahel

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Eigentum durch Hegen und Pflegen entspricht meiner Erziehung und Überzeugung. Beispiele zu liefern, dass reparieren machbar ist und der Nachweis der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit von Reparatur und Hochrüsten bei Häusern, Geräten, Kleidern ist eine persönliche Herausforderung. Geht nicht bedeutet meistens will nicht.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Als Forscher habe ich seit 1976 durch Studien die gesellschaftlich sinnvolle Machbarkeit eines Wirtschaftens in Kreisläufen bewiesen und mein Wissen in Vorlesungen und Workshops weltweit weitergegeben. Privat habe ich meinen 1969er Toyota nach einer Überschwemmung 1978 demontiert, gereinigt, desinfiziert, wieder zusammengesetzt und weitergenutzt, und 2020 meinem jüngeren Sohn geschenkt.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Anpassen der Rahmenbedingungen: nachhaltige Steuergesetze (Ende der Besteuerung von Arbeit); Einbezug der unsichtbaren grauen Ressourcen in alle politischen Entscheide; Schliessen der Haftungs-Kreisläufe für Material- und Produkt-Hersteller. Förderung einer interdisziplinären zirkulären Wissenschaft im Bereich Energie, Chemie und Metallurgie und Veröffentlichen relevanter Pionierleistungen.

wrstahel2014@gmail.com
Swiss Precision Lighting

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Wir bieten ein Lichtsystem das Herausforderungen löst, wie zum Beispiel nur den Platz ausleuchten, das modular im Handling ist, nachhaltig in der Entsorgung, langlebig und sparsam im Energieverbrauch. Eine Anlage, die das Miteinander von Arbeit, Sport, Wohnen und Natur gewährleistet - in der heute immer mehr verdichteten Bauweise.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Unser kreislaufähiges Produkt ist komplett modular und kann so den lokalen Gegebenheiten optimal angepasst werden. Jede Leuchte wird durch Industrie 4.0 einzeln für den Kunden hergestellt. Die eigene Software automatisiert die Planung und macht die Leuchte upgrade fähig und leicht zu überwachen. Das Gesamtprodukt ist wartungsfreundlich und kann nach dem Zyklusende leicht wiederverwertet werden, folgt also dem Prinzip der «Enkeltauglichkeit» und Ressourcenschonung.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Die theoretische Entwicklung des Konzepts und der Lösung erstreckte sich über einen längeren Zeitraum, war allerdings im Grossen und Ganzen unkritisch. Die grösste Hürde war die Umsetzung in die Praxis. Dies wurde iterativ erreicht, über mehrere Generationen von Prototypen und über mehrere Testeinrichtungen, von einer Hauswand bis zum kompletten Sportplatz.

Velocorner

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

velocorner ist der grösste Online-Velomarktplatz der Schweiz und bietet sowohl Fachhändlern als auch Privaten eine Plattform, um neue oder gebrauchte Velos und E-Bikes kaufen und verkaufen zu können.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

velocorner macht den hiesigen Fahrradmarkt transparent und gibt insbesondere gebrauchten Velos und E-Bikes eine gute Chance einen neuen Eigentümer zu finden. In der Schweiz werden tendenziell neue Fahrzeuge verkauft, es ist ein riesiger Occasionsmarkt am entstehen. 

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Wir sind eine Plattform  - d.h. es braucht Angebot und Nachfrage (Huhn und Ei), was eine Herausforderung ist, den gleichzeitig zwei unterschiedliche Segmente angeworben und befriedigt werden müssen. 

Vögeli AG

Was bieten Sie Kunden mit Ihrer Lösung?

Sichere, sinnhafte und zukunftsfähige Kommunikationslösungen.

Was ist in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft der besondere Vorteil?

Die Produkte können nicht «falsch» entsorgt werden und keinen Schaden anrichten. Sowohl für Mensch und Natur sind sie völlig unbedenklich. Im Gegenteil, unsere Druckprodukte können sogar klimapositiv sein.

Was war die wichtigste Hürde, die Sie bei der Lösungsentwicklung erlebt haben, und wie haben Sie diese überwunden?

Das Aufbauen des Netzwerks und überzeugen der Lieferanten. Kreislaufwirtschaft kann man nicht allein realisieren.

© video: Business Sustainability Today

Renato und Markus
Vögeli

Was ist deine persönliche Triebfeder bezüglich Kreislaufwirtschaft?

Renato: Ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu etablieren und einen wichtigen Beitrag zu leisten um den nächsten Generationen nicht Probleme zu übergeben sondern Lösungen.

Markus: Die Überzeugung, die Dinge richtig zu machen und dabei stets zu innovieren und täglich einen Schritt weiter zu kommen.

Auf was bist du besonders stolz, das du im Bereich Kreislaufwirtschaft bereits realisieren konntest?

Renato: Das sind 4 Sachen. 1) dass wir die besten Druckprodukte weltweit produzieren können, 2) dass wir viele Lieferanten dazu bewegen konnten ihre Produkte zu verbessern, 3) dass wir viele Kunden dazu bewegen konnten genauer hinzuschauen und bessere Produkte zu kaufen, 4) dass ich meine Kinder (6J, 8J, 11J) dazu bewegen konnte, Produkte, Produktionsverfahren und Herkunft zu hinterfragen.

Markus: Unser aktuell neustes Produkt, die MASKBAG. Das Produkt ist nicht nur kreislauffähig und sicher für biologische Kreisläufe. Zusätzlich bringt es die Nutzer auch dazu, ihr Verhalten zu ändern. Was nochmals einen positiven Effekt auf die Umwelt hat.

Was ist das wichtigste Ziel im Thema Kreislaufwirtschaft, das du bis in einem Jahr erreichen willst?

Renato: Möglichkeiten und Notwendigkeit breiter bekannt machen, damit das Thema an Relevanz gewinnt.

Markus: Kreislauffähige Verpackungen sollen breit nachgefragt und eingesetzt werden.

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